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Zwischen Europa und der Türkei dürften inzwischen alle Schimpfworte gewechselt worden sein, die abendländischer und morgenländischer Zorn zu produzieren vermögen, ohne dass das eigentliche Problem gelöst ist. Die Charta der Vereinten Nationen ist uralt. Sie existiert seit 1945 - ein gescheiterter Versuch, funktionierendes Weltrecht zu schaffen. Das Wort „INTERNET“ fehlt in ihr ebenso wie eine für alle Staaten der Welt verbindliche Regelung zu der Frage, ob im Falle nationaler Wahlkämpfe oder Referenden die Kandidaten auch in anderen Staaten vor den aus der jeweiligen Nation stammenden Minderheiten im Wahlkampfmodus auftreten dürfen. Was sich zurzeit zwischen der Türkei und Europa abspielt, kann sich jederzeit zwischen zwei anderen Staaten auf der Welt wiederholen. Die Situation weist auf ein globales politisches Problem hin, an dessen Lösung sich kein Politiker  heranmacht, auch keine deutschen Kanzlerkandidaten: es ist höchste Zeit, dass eine moderne, den Bedürfnissen des 21. Jahrhunderts entsprechende Weltverfassung an die Stelle der nicht mehr zeitgemäßen Charta der Vereinten Nationen tritt, die von anerkannten internationalen Einrichtungen geschützt und durchgesetzt wird. Ihr müssen sich auch die Atommächte unterwerfen, in dem sie die Arroganz von Primadonnen ablegen, weil diese Arroganz im nuklearen Zweikampf für sie tödlich enden kann. Solange das nicht geschieht, ist die Menschheit vor dem atomaren Selbstmord nicht sicher. In dieser Verfassung müssen sich die Staaten der Welt  unter anderem auch darüber einigen, ob Wahlredner in anderen Staaten auftreten dürfen, in denen Minderheiten des Landes leben, in denen gerade gewählt oder abgestimmt wird. Ansonsten wiederholen sich solche Konflikte „alle Nase lang“ an anderen Stellen auf unserem Planeten und „das Rad muss ständig neu erfunden werden“.  Bürger der Welt, fordert von euren Politikern die Schaffung einer „Verfassung der Menschheit“, in der alles geregelt wird, was den Ausbruch von Feindschaften und Kriegen zwischen den Völkern verhindert. Dazu gehört auch das Thema „Wahlen“. Das ist die einzig richtige Reaktion auf die „Wirtshausschlägerei“ zwischen der Türkei und Europa! Otfried Schrot

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