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Kim Yong Un „löckt wider den Stachel“ und ist den arrivierten Atommächten ein Ärgernis. Dazu gibt es Verschiedenes zu bemerken. Es geschah einmal im Jahre 1968, dass ein Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet wurde, in dem sich die klassischen Atommächte verpflichteten, ihr nukleares Wissen nicht weiter zu verbreiten und vor allem ihre eigenen Atomwaffen abzurüsten. Weder die eine noch die andere Zusage wurde eingehalten. Der Atomwaffensperrvertrag wurde – ein Betrug an der ganzen Menschheit – in einem schleichenden Prozess durch Atomwaffenmodernisierungsverträge abgelöst, so dass mit der klammheimlichen Duldung der Kanzlerin das Modernste, was an Atomsprengköpfen zu haben ist, auf dem Fliegerhorst Büchel stationiert worden ist, um im Rahmen der nuklearen Teilhabe (ein anderes Wort für „den Schwarzen Peter weiterreichen“) im Kriegsfalle durch deutsche Piloten über „Mütterchen Russland“ abgeworfen zu werden – was die deutsch – russischen Beziehungen auf ewige Zeiten verschütten würde. Zurück zu Kim Yong Un: der Kleine erdreistet sich nun, unter Missachtung von UN – Resolutionen sein eigenes Raketenprogramm zu entwickeln, jährlich provoziert durch amerikanisch – südkoreanische Seemanöver vor der nordkoreanischen Küste. Nun will Donald mit Kim „Kurzen Prozess“ machen. Bevor Sie das tun, Donald Trump, tun Sie doch bitte zwei Dinge: erstens, zählen Sie einmal durch, wie viele UN – Resolutionen die Atommächte schon ignoriert haben! Zweitens: fragen Sie sich, wie ein Familienvater bei Tisch bei seinen Kindern ankommt, wenn er ihnen das Schmatzen, Schlürfen und Rülpsen verbietet, aber selber nach Kräften schmatzt, schlürft und rülpst! Donald Trump, fangen Sie an, Ihre verdammten 7000 amerikanischen Atomsprengköpfe abzurüsten, seien Sie ein  Vorbild für Kim Yong Un, und dann können Sie anfangen, ihn zur Demontage seines lumpigen Dutzends Raketen aufzufordern! Die Welt nimmt nicht mehr ewig hin, dass sich einer selber etwas genehmigt, was er anderen verbietet. Sie könnten den kleinen Kim ja auch einmal nach Washington einladen, eine amerikanische Ehrenkompanie abschreiten lassen und dann für ein Wochenende in Ihren Golf – Club Mar – a – Lago in Florida mitnehmen, damit er auch einmal kapitalistische Annehmlichkeiten genießen kann. Vielleicht können Sie sich dann einen Atomkrieg mit Nordkorea sparen, weil Sie einen wahren Freund gewonnen haben. Aber leider ist das Ihr größtes Problem, Donald Trump: Feinde gewinnen Sie „mit links“ und zu Hauf, aber – wie es scheint – gelingen  Ihnen Freundschaften nur mit Leuten, die andere nicht zum Freund haben möchten. Otfried Schrot

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