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Hamburger Morgenpost vom 17.08.2017 und Mitteldeutsche Zeitung vom 18.08.2017, laut genios.de, Titel: "Air-Berlin-Rettung unverantwortlich" und "Erneute Bruchlandung"


 

Air Berlin schreibt mit einer Ausnahme seit 2008 rote Zahlen. Im Jahr 2016 brachte es Air Berlin sogar auf einen Rekordverlust von Euro 782 Millionnen. Jetzt hat Air Berlin einen Insolvenzantrag gestellt.

Trotzdem spannt die GroKo-Bundesregierung in Be(ä)rlin für Missmanagement unter Hunold, Mehdorn & Co. einen Rettungsschirm für Air Berlin auf und gewährt dem angeschlagenen Flugzeugspediteur und Personenbeförderer einen KfW-Übergangskredit in Höhe von Euro 150 Millionen. Soll hier etwa wieder einmal das Geld der Steuerzahler sinnlos verbrannt werden, denn 150 Millionen Euro werden die Pleite von Air Berlin mit Sicherheit auch nicht mehr stoppen können? In meinen Augen ein unverantwortliches Handeln, weil das Geld unwiderruflich weg ist. Besser wäre es stattdessen gewesen, die 150 Millionen Euro zur Bekämpfung der neuen Armut und Altersarmut in Deutschland einzusetzen.

Roland Klose, Bad Fredeburg

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