Willkommen auf der Buergerredaktion   Hier Klicken ! Willkommen auf der Buergerredaktion Klicken Sie bitte auf das Lautsprechersymbol, um den markierten Text vorgelesen zu bekommen! Powered_By GSpeech
Autoren 
Werbung


Trumps namenloser jüdischer Friseur

Trumps namenloser jüdischer Friseur

13.08.2017 | Roland Klose
STEINmeiers StolperSTEIN

STEINmeiers StolperSTEIN

12.08.2017 | Roland Klose

Bündnisgebiet und Beistandspflicht

11.08.2017 | Otfried Schrot
Betrug 2.0

Betrug 2.0

11.08.2017 | Michael Maresch

Warum, warum, warum?

10.08.2017 | Otfried Schrot

In der Hitze des August

09.08.2017 | Otfried Schrot
Carla del Ponte wirft das Handtuch

Carla del Ponte wirft das Handtuch

07.08.2017 | Otfried Schrot
Modehure Fußball (3x gedruckt)

Modehure Fußball (3x gedruckt)

07.08.2017 | Michael Maresch
Die E-Auto Batterielüge

Die E-Auto Batterielüge

07.08.2017 | Michael Maresch

Aus dem hohlen Bauch heraus

06.08.2017 | Otfried Schrot

Die ersten Anzeichen des Wahnsinns

06.08.2017 | Otfried Schrot
Burkas, Bikinis und Burkinis

Burkas, Bikinis und Burkinis

05.08.2017 | Roland Klose
Christian Schmidt, Du Ei!

Christian Schmidt, Du Ei!

05.08.2017 | Roland Klose

Fipronil-Eier in Umlauf (4x gedruckt)

03.08.2017 | Roland Klose
Diaspora für Schwangere (gedruckt)

Diaspora für Schwangere (gedruckt)

02.08.2017 | Michael Maresch

Der Idiot

01.08.2017 | Otfried Schrot
Nazidiesel

Nazidiesel

01.08.2017 | Michael Maresch

Heiße Luft

30.07.2017 | Otfried Schrot

Der Selbstmord des Diesels

30.07.2017 | Roland Klose

Obamacare

27.07.2017 | Otfried Schrot

Der Tempelberg

26.07.2017 | Otfried Schrot

Wer die Wahl hat, hat die Qual!

25.07.2017 | Roland Klose

Martin Schulz und die Flüchtlingskrise

23.07.2017 | Otfried Schrot
Eine Farce oder Wirklichkeit?

Eine Farce oder Wirklichkeit?

20.07.2017 | Alois Sepp

Heim ins Osmanische Reich! (gedruckt)

20.07.2017 | Roland Klose

Die überfällige Revolution

20.07.2017 | Otfried Schrot
Mercedes Benz: Vertrauen durch Vertuschung?

Mercedes Benz: Vertrauen durch Vertuschung?

19.07.2017 | Michael Maresch

Regensburger Prügel- und Sexspatzen

19.07.2017 | Roland Klose

BREXIT means BREXIT!

18.07.2017 | Roland Klose

Die Dummheit schlägt Purzelbäume

18.07.2017 | Otfried Schrot
iPhone Ladekabel Reparatur

iPhone Ladekabel Reparatur

16.07.2017 | Michael Maresch

Deutschland zuerst?

16.07.2017 | Roland Klose

Merkels Panda-Diplomatie

14.07.2017 | Roland Klose

Die Illusion von der Abschreckung

13.07.2017 | Otfried Schrot

Die Rote Flora

11.07.2017 | Otfried Schrot
Manipulierte Demokratie (verfälscht)

Manipulierte Demokratie (verfälscht)

10.07.2017 | Michael Maresch

Olaf Scholz, der Tor der Welt?

10.07.2017 | Roland Klose

Was am G20 - Gipfel nicht in Ordnung war

09.07.2017 | Otfried Schrot

Lächerliches EU-Parlament

05.07.2017 | Roland Klose

Der fleißige und tüchtige Kim Yong Un

04.07.2017 | Otfried Schrot
Brennpunkt Bus

Brennpunkt Bus

03.07.2017 | Michael Maresch

Theorie und Praxis des Grundgesetzes

01.07.2017 | Otfried Schrot

Der GroKo-Ehebruch der SPD

28.06.2017 | Roland Klose
Um die Ecke wählen! (gedruckt)

Um die Ecke wählen! (gedruckt)

28.06.2017 | Michael Maresch

Mossul,Schande der Menschheit

26.06.2017 | Otfried Schrot

Ein Anschlag auf die Demokratie

26.06.2017 | Otfried Schrot

Wahlpflicht für alle!

26.06.2017 | Roland Klose
Oh, je, liebe SPD

Oh, je, liebe SPD

25.06.2017 | Alois Sepp

Pand(a)emie in Be(ä)rlin

25.06.2017 | Roland Klose
Pandabärlin (gedruckt)

Pandabärlin (gedruckt)

24.06.2017 | Michael Maresch

Hexenverbrennungen im Grenfell Tower?

24.06.2017 | Roland Klose

Kopfgeld auf Schleuser aussetzen!

23.06.2017 | Roland Klose

"Reichen-Steuer" und "Reichen-SOLI"

20.06.2017 | Roland Klose

Made by the Greens (gedruckt)

20.06.2017 | Roland Klose

So schnell kann es kommen

19.06.2017 | Otfried Schrot
Liberté ist mehr als Freiheit (gedruckt)

Liberté ist mehr als Freiheit (gedruckt)

19.06.2017 | Michael Maresch
Berlin! So geht Kanzler!!!

Berlin! So geht Kanzler!!!

16.06.2017 | Michael Maresch
Brüder, seid weise!

Brüder, seid weise!

16.06.2017 | Otfried Schrot

TRUMPS "WAR-Kapitalismus" stoppen!

15.06.2017 | Roland Klose
Löschbox für 9/11 (gedruckt)

Löschbox für 9/11 (gedruckt)

14.06.2017 | Michael Maresch

Trompetensignal an Sahra Wagenknecht

12.06.2017 | Otfried Schrot
Das entspricht der Wirklichkeit

Das entspricht der Wirklichkeit

12.06.2017 | Alois Sepp
Falsch kalkuliert!

Falsch kalkuliert!

10.06.2017 | Alois Sepp

Der Schwätzer und der Schweiger

08.06.2017 | Otfried Schrot
Brennelement Merkel (2x gedruckt)

Brennelement Merkel (2x gedruckt)

07.06.2017 | Michael Maresch

May`s Terror-Electioneering

04.06.2017 | Roland Klose

Die Zukunftsplanung der Menschheit

03.06.2017 | Otfried Schrot

Apotheken vor Ort stärken!

01.06.2017 | Roland Klose

"Trojanisches EU-Pferd" mit EURO?

01.06.2017 | Roland Klose

BREXIT, CLEXIT und TREXIT

01.06.2017 | Roland Klose

TRUMP, ein Ham(burger)?

31.05.2017 | Roland Klose
Deutschland Aldiland

Deutschland Aldiland

31.05.2017 | Michael Maresch

Die Muskelprotze

30.05.2017 | Otfried Schrot

Martin Schulz und das Phantom Merkel

30.05.2017 | Roland Klose
Vertuschung im Amt

Vertuschung im Amt

30.05.2017 | Michael Maresch

NATO - Übungen in Deutschland

30.05.2017 | Otfried Schrot
Werbung


.
 SZ vom 11. 1. 2014, S. 49
 
Bei der Kampagne gegen die Ausstellung zeigt sich auf Seiten der Kritiker eine befremdliche Geisteshaltung. Eine - übrigens schon zum hundertsten Mal gezeigte - Ausstellung wollen sie geschlossen sehen, da deren Aussage ihrer zionistisch-orientierten Ideologie widerspricht. Einseitig sei sie und fehlerhaft – und schon gilt sie in der Öffentlichkeit, so auch in der SZ,  eilfertig als „umstritten“ und ist damit offensichtlich für jeden Anwurf freigegeben. Erklärungsbedürftig bleibt dabei allerdings, wie es sein kann, dass das Narrativ der palästinensischen Opfer der zionistischen Landnahme so genau übereinstimmt mit den Erkenntnissen der israelischen „neuen Historiker“. Selbst der „Hof“-Historiker Israels, Benny Morris, konzediert ohne weiteres, dass die Palästinenser ethnisch aus ihrem angestammten Land hinausgesäubert wurden: „Man kann kein Omelett machen, ohne Eier zu zerbrechen. Man muss sich die Hände dreckig machen.“ Allerdings bedauert er, dass nicht alle Palästinenser vertrieben wurden. Dann gäb es heute bedeutend weniger Probleme.
Seit dem letzten Weltkrieg haben wir hier in Deutschland durchweg das israelisch-zionistische Narrativ gehört. Ward dabei je der Vorwurf der Einseitigkeit vernommen? In den letzten Jahren erst überzeugt das palästinensische Narrativ eine stetig wachsende Zahl von desillusionierten Zeitgenossen, weil es in sich stimmiger, plausibler ist. Schließlich: wer hat hier wen vertrieben, wessen Land besiedelt und besetzt?
Der schlichte Verweis auf diese Tatsachen wird dann üblicherweise denunziert als „israelfeindliche Propaganda“. Wer weiß, vielleicht wird auch bei uns bald – wie in Israel seit 2010 - das öffentliche Gedenken der Nakba, der palästinensischen Katastrophe, unter Strafe gestellt?! Soviel zur „Wertegemeinschaft“, die wir angeblich mit dem „jüdischen“ Staat teilen.
Wieder einmal wird der Bote für die unerwünschte Botschaft geprügelt. Hier wird dem Organisator der Ausstellung dann unterstellt, er arbeite mit einem libanesischen Verein zusammen, der „zum Krieg gegen Israel erzieht“. Und dies ausgerechnet von den „falschen Israelfreunden“ (H. Siegman), die geflissentlich außer Acht lassen, dass Israel das vermutlich durchmilitarisierteste Land der Welt ist, in dem „Rassismus und Militarismus alles beherrschen“ – so die Professorin an der Hebräischen Universität Jerusalem, Nurit Peled-Elhanan, Trägerin des Sacharow-Preises für geistige Freiheit des Europäischen Parlaments - , ein Land, in dem die Politik dominiert wird von allein auf Gewalt setzenden, zumeist aus dem Militär stammenden Politikern.
Und der 1994 verstorbene Naturwissenschaftler und Religionsphilosoph Yeshayahu Leibowitz  -  der israelische Staatspräsident  Ezer Weizman nannte ihn „eine der größten Gestalten im Leben des jüdischen Volkes und des Staates Israel in den letzten Generationen“:  
„Israel ist nicht ein Staat, der eine Armee hat – es ist eine Armee, die einen Staat hat.“ „Sie ist heilig und erfährt eine Bewunderung, die herausragend ist in der Welt.“ (N. Peled-Elhanan)

Ganz abgesehen davon, dass es Israel war, das erst vor einigen Jahren – irgendein Vorwand findet sich immer - den Süden des Libanon verwüstete und immer noch ein kleines Stück des Landes besetzt hält.

In dieser Situation, in der der Krieg, in dem sich der Libanon im Grunde immer noch befindet, stets auflodern kann, spielt natürlich auch im Kinder-Spiel, in Gesang und Tanz gerade der vertriebenen Palästinenser das Militärische eine ganz andere Rolle als im selbstgefälligen Deutschland, das sich heuchlerisch empört über die Gewaltorientierung derjenigen, die sich konfrontiert sehen mit der u. a. von uns hochgerüsteten viertgrößten Militärmacht der Welt.

Und zum Vorwurf, die Schule habe „einen Diskussionsabend veranstaltet, ohne Kritiker auf das Podium zu setzen“, lässt sich ironisch anmerken, dass wir bei jeder israel-freundlichen Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde etwa oder der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Zukunft also auch einen Kritiker der israelischen Politik auf dem Podium erwarten dürfen!?!

Äußerst bedenklich ist allerdings, dass der Artikel in der SZ, die - wie man hört - nicht einmal einen eigenen Berichterstatter zur Veranstaltung geschickt hat, welch letztere vor allem den Schülern die Gelegenheit zu Nachfragen an die wissenschaftlichen Begleiter der Ausstellung geben sollte, sich in erster Linie auf die Argumente der Kritiker stützt und so nebenbei auch einen ganz falschen Eindruck von dem Abend vermittelt, an dem die Verteidiger der Ausstellung – gemessen am Applaus und offensichtlich auch nach den Äußerungen der Schüler – deutlich größere Resonanz fanden.

Glücklicherweise gilt für ein wachsendes Publikum: „Man kann alle Leute eine Zeit lang und einige Leute zeitweilig, aber nicht alle Leute die ganze Zeit täuschen.“ (A. Lincoln)

Jürgen Jung,

Um zu kommentieren, müssen Sie in Ihrer Sprache registriert und angemeldet sein

Zusätzliche Informationen

Idee, Design, Programm und Copyright  ©2016 by Michael Maresch



Hier Klicken ! Klicken Sie bitte auf das Lautsprechersymbol, um den markierten Text vorgelesen zu bekommen! Powered_By GSpeech