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Schlagwörter Leserbriefe

15 Autoren: Neue Leserbriefe im Überblick

  • Helmut Drolshagen
    Dienstag, den 07. Juli 2026

    Man sagt ja gerne, die FIFA sei die mächtigste Organisation der Welt. Das stimmt, bis echte Staatschefs den Raum betreten und Fußballpolitik wie einen harten Immobiliendeal betrachten. Wenn Donald Trump heute Gianni Infantino klarmacht, dass die US-Auswahl trotz Roter Karte gefälligst mit dem gesperrten Spieler auf dem Platz zu stehen hat, ist das kein Regelbruch – es ist, nun ja, ein Deal auf Rasen. Das hat Tradition. Da fliegt Brasiliens genialer Superstar Garrincha 1962 mit Rot vom Platz. Das...

    Weiterlesen: Vorkommnisse bei der Fußball WM

  • Oskar Georg Siebert
    Montag, den 06. Juli 2026

    Deutschland im Umbau des Sozialstaates.

    ABER Hände weg von den Pensionen und den Beihilfen für Beamten und Politiker!

    (Quelle Tageszeitungen): Die Rentenkommission will Beamtenpensionen reformieren – doch die wahre Brisanz liegt woanders: 57 Milliarden Euro jährlich für 1,4 Millionen Pensionäre, und über Deutschlands Zwei-Klassen-Alterssicherung und medizinischen Versorgungen, verrät.

    57 Milliarden Euro pro Jahr – so viel kosten Beamtenpensionen die Steuerzahler. Es ist für die Staatspolitik...

    Weiterlesen: Freie Meinung zum Regierungsbeschluss vom 1.07.2026

  • Peter Ahrend
    Montag, den 06. Juli 2026

    mit großer Sorge verfolge ich die aktuellen politischen Bestrebungen, das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) grundlegend umzubauen oder gar abzuschaffen. Dieser Schritt wäre nicht nur ein Rückfall in alte Verwaltungsgewohnheiten, sondern ein direkter Angriff auf Transparenz, Bürgerrechte und demokratische Kontrolle.

    Das IFG ist seit 2006 ein zentrales Instrument, das Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, staatliches Handeln nachzuvollziehen. Es schafft die Grundlage dafür, dass Verwaltung nicht hinter...

    Weiterlesen: Der geplante Umbau des IFG – ein gefährlicher Rückschritt für unsere Demokratie

  • Unternehmer - Erfinder Michael Maresch
    Montag, den 06. Juli 2026

    Nachdem ich mir schwer vorstellen kann, dass es irgendwo eine Frau gibt, die einen der meist männlichen Kotzbrocken der Afd heiraten will, geschweige denn mit einem solchen Kinder erzeugen wollte, nachdem ja sogar die wenigen Frauen in der AfD dem Vorbild ihrer Führerin Weigel folgen und sich offenbar lieber unter sich selbst vermehren, wird sich das Problem AfD spätestens nach zwei oder drei Generationen biologisch gelöst haben.
    In der Zwischenzeit erfreue ich mich an dem Gedanken, was wohl...

    Weiterlesen: AfD ante Portas oder wen liebte Hitler Ⓚ

  • Uwe Reetz
    Montag, den 06. Juli 2026


    ReetzUwe350

    Mit großer Sorge und Beklemmung nehme ich den sich verschärfenden, autoritären Klang in unserer heutigen Politik wahr. Wenn Bundeskanzler Friedrich Merz Kritiker seines Kurses pauschal als „Kulturpessimisten, Untergangspropheten, Nöler und Nörgler“ abkanzelt und ihnen ein militärisches „Wegtreten!“ entgegenschleudert, löst das bei mir ernsthafte Ängste aus. Ich hoffe zutiefst, dass ich mich irre – dass ich mit meinen Befürchtungen im Unrecht bin und tatsächlich nur der „Nörgler“ oder „Kulturpessimist“ bin,...

    Weiterlesen: Merz verspricht Deutschland sehr gute Jahre (+1 neuerer Brief)

  • Johann Eggers
    Mittwoch, den 01. Juli 2026

    Gewalttat schockt Stade

    Sechs erschossene Menschen, mehrere Verletzte und eine Stadt im Schockzustand.
    Den Angehörigen der Opfer sowie ihren Kolleginnen und Kollegen wünsche ich viel Kraft, diesen unfassbaren Verlust zu verarbeiten. Mein tiefes Beileid und Mitgefühl.
    Wie kann ein Sozialarbeiter ein solches Gespräch mit einem solchen Menschen derart ungeschützt führen? Warum findet beim Einlass in derartige Einrichtungen keine Waffenkontrolle statt? Wenn das dort nicht realisierbar ist, ist es...

    Weiterlesen: Gewalttat schockt Stade

  • Michael Werner
    Samstag, den 27. Juni 2026

    Quo vadis Grüne Frankfurt?

    Am 02.05.1996 habe ich als Büroleiter des ehemaligen Frankfurter Stadtkämmerers und Umweltdezernenten Tom Koenigs meine Arbeit in Frankfurt aufgenommen. Ab dem Jahr 2000 habe ich dann die Kommunikation der FES geleitet; inzwischen befinde ich mich im Ruhestand. Über 27 Jahre habe ich somit die Frankfurter Grünen begleitet, wenn ich auch meinem Kreisverband Kassel treu geblieben bin.
    Früher war nicht alles besser, eher anders. Es gab viele Auseinandersetzungen mit der grünen...

    Weiterlesen: FAZ: Grüne lassen Eskandari-Grünberg fallen

  • Nachhaltigkeits Ökonom Helmut Federmann
    Samstag, den 27. Juni 2026

    Federmann

    Dem "Frankfurter Inteligenzblatt" - der "FAZ" -  fällt zu diesem Thema nur die Feststellung und die Aufforderung an seiner Leserinnen  ein: 

    Hitzewelle: Deutschland muss sich an diese Temperaturen gewöhnen 

    Der  Verfasser des Artikels übt sich in der stereotypen Wiederhölung altbekannter Aussagen über die "Verdrängungsgabe" der  Menschen und der unterschwellig suggerierenden Ansicht, dass " manche Freunde der Apokalypse behaupteten, dass das Wetter jeden Tag extrem sei,  und ja natürlich , dass  das...

    Weiterlesen: Die Hitzewelle..... it´s `physics, you`re stupid.... (+1 neuerer Brief)

  • Joachim Zieseler
    Dienstag, den 23. Juni 2026

    Die Steuern sprudeln - trotz Demografie, Wirtschaftsflaute - wie geht das zusammen?

    Die Steuereinnahmen in Deutschland beliefen sich im Jahr 2025 auf insgesamt rund 989,8 Milliarden Euro (vor der Steuerverteilung). Dies entsprach einem Zuwachs von etwa 4,4 % gegenüber dem Vorjahr. Von dieser Summe entfielen rund 415,3 Milliarden Euro auf die Bundesländer, 388,7 Milliarden Euro auf den Bund und 150,9 Milliarden Euro auf die Gemeinden.Quelle: Statistisches Bundesamt. Das sind gerade...

    Weiterlesen: Die Steuern sprudeln Ⓚ

  • Werner Hartmann
    Dienstag, den 16. Juni 2026

    Auf den Artikel: Nichts "heikle" Mission, vom Di. 16.6.26

    Ich las den Bericht und fragte mich, was daran "heikel" gewesen sein soll, wenn Menschen zusammen beten. Hier ging es nicht um etwas Politisches oder Gesellschaftskritisches, sondern eher um etwas Völkerverbindendes. Ich finde es großartig und mutig, wenn der Spieler Nmecha, der das 1. Tor für Deutschland schoß, nach dem Spiel (freiwillig und spontan) zu einem gemeinsamen Gebet aufrief. Auf dem Platz waren sie Gegner, jetzt waren sie im...

    Weiterlesen: Westfalenblatt: Nichts "heikle" Mission

  • Erwin Rohleder
    Dienstag, den 16. Juni 2026

    Rohleder250

    „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“

    Ist es Würde, wenn ein Mensch wegen seinen angeborenen Fähigkeiten nur ein Platz in einem Berufszweig finden kann, der in unserer Gesellschaft nur geringe Wertschätzung erhält?! Welches sich dann auch in der mäßigen Vergütung widerspiegelt. Auf welchen Tätigkeitsbereich kann denn aber eine funktionierende Gesellschaft verzichten? Sind denn da nicht alle wichtig?! Wo findet man denn hier die Würde dieses dort tätigen Menschen? In unserem so...

    Weiterlesen: Die Würde des Menschen ist unantastbar! (16.06.2026) Ⓚ

  • Clarissa Borcherding
    Dienstag, den 16. Juni 2026

    Hallo? Welche Urteile ermöglicht Kunst zu Frauenrechten und Grundgesetz?

    Ich hätte die Ausstellung gerne besucht, so stand ich bereits gemeinsam mit meinem Sohn mit einem Zeitungsartikel und einem selbst verfassten Fachessay vor ein paar Jahren vor Schloss Bellevue. In meiner Kindheit war Hape Kerkelings legendärer Besuchsversuch verkleidet als Beatrix in aller Munde. Ich hatte allerdings ein ernstes Anliegen und bat meinen Sohn einen Film zu machen, was dieser fürchterlich peinlich fand....

    Weiterlesen: Zeit: „Hilfe, wir haben den Präsidenten geschrumpft“

  • Dr. Wolfram Euler
    Montag, den 15. Juni 2026

    Betr.: SEV-"Service" der Deutschen Bahn

    Wenn man etwa von Solln nach Starnberg mit der S 7 und S 6 fährt, befindet man sich im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Bahn. Seit einigen Tagen fährt statt der S 6 ein "Schienersatzverkehr" von München nach Starnberg. Dann ergeben sich beim Umsteigen an der Donnersberger Brücke Probleme: Wenn man von dort auf die Westseite der Brücke gelangen will, gab es bislang einen schmalen, bunkerartigen Durchgang - der aber jetzt am Wochenende versperrt war. Nach...

    Weiterlesen: SEV-"Service" der Deutschen Bahn

  • Gerd Büchner
    Montag, den 15. Juni 2026

    Der Wahnsinn Methode, irgendwie muss man die Boomergeneration loswerden, die sind eine Belastung für das System, kosten nur Geld. Diese haben aber Jahrzehnte malocht und einbezahlt, also müsste die Kasse voll sein, das Problem Rettungsdienst dürfte es dem zu Folge gar nicht geben. Liebe Herren Politiker wo ist die Kohle? Hat der Notarzt 1000€, der Rettungssanitäter 700€,der Fahrer 500€ Stundenlohn oder sind die Einsatzfahrzeuge,  Lamborghini, Ferrari und Bugatti??? Wohl kaum, das sind in der...

    Weiterlesen: Liebe Leute es wird langsam Zeit dass der Bürger aufbegehrt Ⓚ

Prolog:
In den Jahren 1998 - 2003 hatte ich einen "Briefwechsel" mit dem damaligen Siemenschef Heinrich v. Pierer. Der bestand aus drei Briefen von ihm und etwa 30 von mir. Der Briefwechsel war lustig: fast jedes mal nach einem Brief von mir veränderte sich was bei Siemens. Selbstverständlich wird in hundert Jahren niemand bei Siemens zugeben, dass ich kleiner Erfinder da was verändert habe.

Lesen Sie nun, was ich bei der SZ nicht verändert habe.

Am Donnerstag, den 16.05.2013 schrieb ich den Artikel "Leser am Gängelband" (auch in "Wir über uns") und schickte ihn an die 5 Münchner Zeitungsredaktionen.

Der Münchner Merkur bedankte sich mit einer Mail für die gute Bewertung, wollte aber daran festhalten, die Schreiber von gedruckten Leserbriefen nicht zu benachrichtigen. Ein wenig Gängelung bleibt also erhalten und damit die Eins Minus.

Alle anderen Redaktionen schwiegen.

Die AZ hatte am darauffolgenden Dienstag (Montag war Pfingsten) gar keine Leserbriefe, Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils drei, versprengt im Blatt. Darunter einen des Vielschreibers Norbert Gaiser. Die Bewertung stimmt also noch.

Bei der SZ ging die Post ab. Am Dienstag keine Leserbriefe, an den darauffolgenden vier (!) Tagen jeden Tag Leserbriefe, was es vorher noch nie gegeben hatte.

Weil die Leserbriefseite am Mittwoch sich von allen vorherigen Seiten unterschied, schrieb ich der SZ folgenden Brief:

Ok, nehmen wir die Seite von heute.
etwas mehr Platz, kein einziger Dr. oder Prof. (so habe ich das auch nicht gemeint), die Androhung die Briefe ins Internet zu stellen.
Ergibt eine vier.
1. Aktuelle Themen, also das was die Bürger verändern, wo sie sich einmischen wollen - Fehlanzeige. Aktuelle Meinung haben nur die Redakteure zu haben.
Schlimmer noch: einzig aktuell ist die Netzmeinung links oben. Das erscheint mir, mit Verlaub, ein Printmedium betrachtend, wie eine Art "Suizidversuch", der nur dadurch abgemildert wird, dass die Meinungen aus dem Netz mit vermutlich echten Namen versehen sind. Sind die Namen verifiziert, sind das Leserbriefe und Sie können sich die Werbung für Facebook und Konsorten sparen. 
Nochmal: ich finde das als Beleidigung der Schreiber, die Ihre Meinung unterschreiben, wenn sie neben Netzgeschwafel platziert werden.
2. Wenn schon Netz, dann anders herum: "Hier gedruckte Briefe finden Sie zur Diskussion auf ....@sz.de, + QR Code) und dann auf der SZ.de nur mit Namen, Adresse und Telefonnummer registrierte Nutzer zu Wort kommen lassen. Verantwortete Meinung. Nichts anderes. So wird die Meinungsmacht ein wenig geteilt zwischen Redakteuren und Lesern.
3. Die Themengestalt der Seite in allen Ehren. Wären das nicht immer nur Themen, bei denen man vermutet, dass die Schreiber noch richtige handgeschriebene Briefe, die eine Woche auf der Post sind, schicken.
Währen die Themen überwiegend, nicht immer, aktuell, super.
Ich würde das in (aktuelle) "Themen" und "Nachlese" teilen, und das in etwa so räumlich gestalten, dass die Nachlese den Platz der "weiteren Briefe" erhält. 

Einen Tip gebe ich Ihnen noch:
Herr Bronski von der Frankfurter Rundschau ist gerade in Vertragsverhandlungen.

Ach ja, im Regionalteil waren die Lesermeinungen diesmal auf R1 angekündigt. Super. 1-.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Maresch


Auf der Leserbriefseite am Donnerstag war viel bereinigt. Also schrieb ich:


Hallo,

heute ist die Leserbriefseite eine glatte Zwei. Das Zitat unter dem Bild ist eine schöne Idee.
Zur Eins fehlen jetzt noch zwei Dinge:
1. Tägliches Erscheinen und 
2. Auffindbarkeit, sprich Veröffentlichung der gedruckten Artikel im Internet, damit das Versprechen oben, "Forum", Inhalt erhält.

Ich bin beeindruckt.

Gruß

Michael Maresch


Dann der Rückfall am Freitag: jetzt wurde wieder Artikelbezug gefordert. Also schrieb ich:


Ich werde die letzte Woche SZ jetzt auf der Bürgerredaktion dokumentieren und mich zurückziehen.
Wenn heute eine Zeitung ihre Meinungsmacht nicht mit ihren Lesern teilt, trifft sie morgen die Macht der Leser, die sich nicht zum Wiederkäuen hergeben. Die wandern ab.
Traurig ist, dass diese Bezug fordernde Einschränkung vollständig sinnfrei und unnötig ist. Sie sagt nur: wir sind die große SZ und du, du kleiner Leserdepp, hast zu schreiben was wir wollen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Maresch


Am Samstag, also heute, ist die Forderung nach Artikelbezug wieder weg.


Wenn's so bleibt, ist die SZ jetzt eine Zwei Plus.


Super. Und ein Schelm, der denkt, ich hätte das bewirkt.

Michael Maresch

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