AZ-Ausgabe vom 27.8.13, Leserbriefseite 19, Titel: "Brutaler Diktator"
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Es hat sich wieder bewahrheitet, dass es immer noch uneinsichtige, selbstherrliche, brutale, das eigene Volk verachtende Diktatoren gibt, wie in Syrien mit ihrem Präsidenten Baschir Assad. Trotz der Beteuerungen aus syrischen Regierungskreisen, "es gab keine Chemiewaffeneinsätze durch das Militär", ist dies nicht mehr glaubwürdig. Glaubt man den Angaben der syrischen Opposition, sind am vergangenen Mittwoch in der Nähe von Damaskus 1.300 Tote durch Giftgaseinsätze zu beklagen. Assad dementierte bislang den Giftgaseinsatz, ließ im Umkehrschluss aber auch keine UN-Inspektoren in das betreffende Gebiet. Alleine diese Haltung Assads festigt den längst gehegten Verdacht, (von AZ eigefügt) es sei doch Giftgas eingesetzt worden. Ich selbst bin kein Fachmann der einen Chemiewaffeneinsatz beurteilen kann. Es erhebt sich in mir deshalb die große Frage, ob jetzt nach Zulassung der UN-Inspektoren eine halbe Woche später, eine stichhaltige Aussage über einen solchen Einsatz getroffen werden kann? Es wird vermutlich nicht ganz ausreichend sein für eine Verurteilung Assads (von AZ eingefügt) - und auch nicht ausreichen, um gereichen, mit nur gemutmaßten Fakten und Anzeichen eines Giftgaseinsatzes operieren und handeln zu müssen!

Alois Sepp

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