Laut Pressebericht vom Dienstag, den 3.9.2013 unter dem Titel "Pensionen und Renten" hat beim Rededuell SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück die himmelschreiende Diskrepanz zwischen Beamten-Pensionen und Renten angesprochen. Laut einer Aufstellung der Rentenanpassungen und aktuellen Rentenwerten ab 1995 ergibt sich folgende Rentenerhöhung:
Jahr zum Rentenanpassung in Prozent
West Ost
1995 1.1. 0,00 2,78
1995 1.7. 0,50 2,48
1996 1.1. 0,00 4,38
1996 1.7. 0,95 1,21
1997 1.7. 1,65 5,55
1998 1.7. 0,44 0,89
1999 1.7. 1,34 2,79
2000 1.7. 0,60 0,60
2001 1.7. 1,91 2,11
2002 1.7. 2,16 2,89
2003 1.7. 1,04 1,19
2004 1.7. 0,00 0,00
2005 1.7. 0,00 0,00
2006 1.7. 0,00 0,00
2007 1.7. 1,04 1,19
2008 1.7. 1,10 1,10
2009 1.7. 2,41 3,38
2010 1.7. 0,00 0,00
2011 1.7. 0,99 0,99
2012 1.7. 2,18 2,26
2013 1.7. 0,25 3,29
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ergeben: 18,06 38,43 Rentensteigerung in 19 Jahren
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Laut Beamtenbund belaufen sich die Pensionserhöhungen seit 1993 auf 28,2 Prozent, die Rentenerhöhungen im gleichen Zeitraum auf 25,5 Prozent. Das sei kein so großer Unterschied laut Beamtenbund. Ich frage mich als Normalrentner wer hier jetzt bewusst "Schönfärberei" betreibt und mit falschen Zahlen operiert?
Immerhin belaufen sich die Pensionen der Beamten nach 40 Dienstjahren laut Wikipedia auf 71,75 Prozent, die Altersrenten eines Eckrentners liegen nach etwa 45 Dienstjahren bei etwa 48 Prozent. Durch den Nachhaltigkeitsfaktor bei den Renten ist es jederzeit möglich, die Rentenhöhe in Abhängigkeit Rentner/Beitragszahler zu kürzen. Die Altersrenten sinken voraussichtlich sogar bis auf nur noch 40 Prozent des letzten Entgeltes. Ist denn die Arbeit der Werktätigen in den Betrieben und der freien Wirtschaft so viel weniger wert? Die Beamten tragen zum Brutto-Inlandsprodukt nichts bei, da sie keinerlei Waren oder Leistungen herstellen, die dann käuflich erworben werden können. Die Schaffensleistungen der Arbeitnehmer, die ja zum Wachstum, Erhalt und wirtschaftlichen Gewinn der jeweiligen Branche beitragen, haben volkswirtschaftlichen Nutzen geschaffen. Beamte tun zwar etwas, leisten jedoch nichts für die Volkswirtschaft, bringen keinerlei Beitrag zum Brutto-Inlandsprodukt. (muss man leider so drastisch ausdrücken)
Diese himmelschreiende Ungerechtigkeit wird sich allerdings "nie" ändern, weil die Regierenden Beamte sind und die Gesetze machen!
Die Staatsdiener dominieren im Bundestag!
Die Bundesregierung ist ein Beamtenkabinett!
Diäten und Amtsgehälter sind an Beamte gekoppelt!
Beamte sind "billiger". Der Staat zahlt für Beamte keine Sozialbeiträge, zahlt dafür lebenslang bis zu 71,75 Prozent des letzten Gehaltes, sowie 70 Prozent der Gesundheitskosten.
Das nennt man Gerechtigkeit? Rein nüchtern betrachtet ist dies eine absolute Ungleichbehandlung der Rentnerinnen und Rentner in unserem Lande. Das muss geändert werden! Allerdings befürchte ich, dass dies mit den etablierten Parteien keinesfalls möglich ist. Deshalb drängen so viele in die Politik, damit sie für ihren weiteren Lebensunterhalt ausgesorgt haben.
Alois Sepp
Lautes Denken stößt auf Ungereimtheiten!
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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