Einer Internetmeldung vom 10.9.13 zufolge gibt es zahlreiche Bausparkassen, die die Kunden aus Altverträgen drängen. Der Grund liegt im gesamten Zinsmanagement. Bausparer mit älteren Verträgen wird eine höhere Verzinsung des angesparten Kapitals zugesichert, als es die derzeitige Zinlage hergibt. Diese Versicherer sind sich für nichts zu schade, um im Rahmen des eigenen Profites die Kunden aus den gültigen Verträgen zu vergraulen.
Das heißt im Klartext, dass in vielen Fällen seitens der Bausparkassen der Vertrag gekündigt werden kann, wenn die vertraglich vereinbarte "Ansparsumme" erreicht wird/ist. Damit die Summe schneller erreicht wird, bedienen sich diese Bausparkassen des Tricks, Bonis schon früher dem Konto zuzubuchen als es sonst fällig wäre. Scheinbar gibt es heutzutage kein Finanzgewerk mehr, wo nicht versucht wird, den Kunden übers Ohr zu hauen!

Im anderen Falle, wenn sich der Kunde mit den Einzahlungen gezielt gedrosselt verhält -damit die Ansparsumme nicht so schnell erreicht wird und er damit höhere Zinsen erwirtschaftet-, drohen ihm die Bausparkassen mit der Kündigung, wenn die Beträge nicht innerhalb einer bestimmten Frist nachgezahlt werden.

Alois Sepp

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