In der heutigen Presseausgabe der AZ ist zu lesen: "Medikamente sind in Deutschland zu teuer", Experten bemängeln halbherzige Haltung gegenüber der Pharmaindustrie.
4,1 Milliarden Euro -so viel könnten sich die Krankenkassen jährlich sparen, wenn sie keine überhöhten Preise für Medikamente zahlen müssten. Zu diesem Ergebnis kommt ein Team von Experten, die jährlich den deutschen Markt für rezeptpflichtige Arzneimittel unter die Lupe nehmen. (bis hierher der Textauszug)

Das Ergebnis kann ich als einfacher Bürger schlichtweg bestätigen, denn z.B. in Brasilien stellte ich bei mehreren Besuchen fest, dass das absolut gleiche Medikament, sogar mit der gleich aussehenden Schachtel (nur in portugiesich geschrieben) nur etwa den halben Preis kostet. Selbst Kontaktlinsen und das Zubehör kosten dort etwa den halben Preis wie bei uns. Es ist unverkennbar, dass die Pharmalobby uns als Patienten wie auch die Krankenkassen und Kostenträger schamlos ausnutzt. Leider sieht sich unsere Politgesellschaft in Berlin nicht dafür zuständig, denn sonst würden sie dagegen etwas unternehmen! Viel mehr befürchte ich, dass die Politiker aller Farben den machtvollen Hebel der Pharmaindustrie fürchten.
Das, werte Politiker aller Coleur, wäre ein ganz besonders gutes Wahlkampf-Thema gewesen!

Alois Sepp

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