Es ist erschreckend was sich der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst leistet. Nicht genug dessen, dass die Überwachungsorgane, sowie der Vermögens- und Verwaltungsrat des Bischöflichen Stuhls in Limburg, ebenfalls komplett versagt haben. Wie kann es dazu kommen, dass ein einzelner Bischof über mehrere Jahre hinweg finanziell so frei handeln kann? In diesem Falle müsste Papst Franziskus selbst ein Machtwort sprechen und allesamt ohne der üblichen Altersversorgungen aus dem Amt jagen. Diese Verschwendung ist himmelschreiend, hat mit einem kirchlichen Auftrag nichts mehr gemeinsam.
Die Limburger Bischofsresidenz ist laut Meldungen mit 10 Millionen Euro veranschlagt gewesen. Ebenfalls laut Bericht wird die katholische Bischofsresidenz jetzt mit 31 Millionen angegeben. Das entspricht einer schlappen Kostensteigerung von 210 Prozent.
Rechnet man die derzeitig veranschlagte, monatliche Heimentgelterhöhung in einem Caritas Alten- und Pflegeheim pro Bewohner im Schnitt von 70 Euro alleine nur in die Kostensteigerungssumme der Bischofsresidenz, so ergäben dies 300.000 Monate oder 25.000 Jahre. Würde bedeuten, dass die Caritas als kirchliche Einrichtung 25.000 Bewohnerinnen und Bewohnern in ihren Heimen keine Kostensteigerung aufbrummen müssten. Im Zuge der gewaltigen Rentenerhöhung von 0,25 Prozent der Westrentner ist die Kostenanhebung von durchschnittlich 70 Euro und Monat ein ganz gewaltiger Einschnitt. Die Bewohner werden automatisch immer weiter der Altersarmut und somit der Staatskasse zugeführt. Es ist traurig, dass die kirchlichen Einrichtungen heute auch nur noch nach monetären Gesichtspunkten arbeiten. Die Menschlichkeit und wirkliche "Nächstenliebe", wie es von dieser Einrichtung so vollmundig probagiert wird, bleibt völlig auf der Strecke.
Alois Sepp
Kostensteigerung in Caritas Alten- und Pflegeheimen
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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