Laut AZ-Meldung vom 30. Oktober 2013 steht auf der Titelseite zu lesen: 2014 gibt´s mehr Geld, "Renten steigen um bis zu 2,5 %". Die Rentenbeiträge dürften im nächsten Jahr sinken - und die Renten könnten kräftig steigen, so der Artikel auf Seite eins. Das wären ja einmal gute Nachrichten von der Rentenversicherung: Die Renten könnten 2014 steigen und die Beiträge sinken, wenn die Politik ihren Segen dazu gäbe.

Es wäre zwar löblich, wenn die Renten-Beiträge sinken würden, ob es jedoch ein Segen für die späteren Rentner ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Im Hinblick auf die ominöse Riesterrente sollten solche Verträge zu Gunsten der jetzigen Arbeitnehmer insgesamt abgeschafft werden, da hierdurch meistenfalls die Versicherungswirtschaft davon profitiert, nicht aber die Beitragzahler!
Lieber die Versicherungsbeiträge für die Rentenkasse belassen, Versicherungsfremde Leistungen gewaltig abschaffen und den künftigen Rentenbeziehern der heute noch arbeitenden Menschen eine zukunftsweisende und sichere Rente zugestehen. Versicherungsfremde Leistungen, wie z.B. Renten für die nie ein Beitrag eingezahlt wurde, sind durch öffentliche Steuermittel aufzubringen, nicht aber von den ordentlichen Rentenversicherungsnehmern und Beitragzahlern zu tragen.
Im übrigen halte ich diese Meldung über steigende Renten derzeit eher noch als verfrühtes Weihnachtsgeschenk, nicht aber für eine Realität, denn die Politik gibt das Geld eher für artfremde Leistungen aus!

Alois Sepp

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