Die vermeintliche Freisprechung durch den EU-Verkehrskommissar Kallas für die Kfz-Maut für ausländische Fahrzeuge auf unseren Autobahnen in Deutschland birgt lediglich eine versteckte Mehrbelastung für die inländischen Kraftfahrer in sich. Obendrein wird ein weiteres Monster an Verwaltungsaufwand geschaffen, das die eingespielten Mautgebühren um ein Mehrfaches auffrisst, dessen bin ich mir sicher. Was soll also der gesamte Blödsinn?
Wenn man dieses Verwaltungsmonster im Keim ersticken will, so gäbe es meines Erachtens einen ganz einfachen Weg, den jeder Kraftfahrzeugbenutzer selbst in der Hand hat. Mit der Kfz.-Steuer bleibt alles wie bisher, es wäre kein weiterer Verwaltungsaufwand nötig. Jeder der eine Maut-Vignette kauft, kann diese gegen Nachweis von seiner Kfz-Steuer in Abzug bringen. So wird keiner bevorzugt oder benachteiligt, ob Kraftfahrzeug groß oder klein. Der wesentlich geringere Verwaltungsakt bei der Verbuchung der Kfz.-Steuer steht in keinem Verhältnis zu den bisher vorgeschlagenen Vorhaben. Hinzu kommt, dass diejenigen Kraftfahrer, die keine Kfz.-Steuer bezahlen müssen, durch den Kauf der Vignette berechtigt Geld in die Kassen zahlen.

Alois Sepp

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