In einem Artikel der Münchner Tagespresse ist zu lesen, dass seit Wegfall der Praxisgebühr steigende Patientenzahlen bei Zahn- und Fachärzten zu verzeichnen sind. Die Zahl der Behandlungsfälle im ersten Quartal 2013 stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,6 Prozent auf rund 20,7 Millionen Fälle, im zweiten Quartal waren es sogar 5,8 Prozent mehr, wie die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung vorrechnet. Laut ihrem Vorsitzenden Jürgen Fedderwitz war die Praxisgebühr von Anfang an schädlich, die Patienten wurden vom vorbeugenden Zahnarztbesuch abgehalten. Trotzdem frage ich mich immer wieder, warum man bei den Ärzten als Normal-Patient bei diversen Fachärzten trotz ausbleibenden Patienten mitunter ein Monat lang auf einen Termin warten musste? Dies sieht in meinen Augen schon sehr "handgestrickt" und Lobbymäßiger Steuerung aus, diese Bilder passen nicht ganz zusammen!

Alois Sepp

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