Philipp Mißfelder übt massive Kritik an den Koalitionsverhandlungen seiner eigenen Partei (Quelle: dpa)

Während die zähen Koallitionsverhandlungen zwischen Union undSPD in Berlin laufen, trifft sich die Junge Union von Freitag bis Sonntag in Erfurt auf ihrem Deutschlandtag. Die jungen Christdemokraten sparen dabei nicht an Kritik an den Plänen der Großen Koalition und warnen vor einer zu hohen Belastung für die jüngere Generation.

JU-Mitglieder sind ziemlich entsetzt darüber, was CDU, CSU und SPD in Berlin derzeit für Rentenpläne hegen. Zu den SPD-Vorstellungen kommen die Unionspläne für eine Armutsrente und höhere Mütterrenten. Alles zusammen würde wohl einen satten zweistelligen Milliardenbetrag ausmachen. "Uns junge Christdemokraten hat niemand gefragt", heißt es aus der Jungen Union.

Aber selbst wenn, hätte das nichts geändert. Die Mütterrente sei mit der CDU-Spitze nicht verhandelbar gewesen. Dabei müssten die Renten in der Zukunft gesichert werden, statt jener Generation mehr Geld zu geben, die noch gut abgesichert sei.

Immer wieder der Jungspund Mißfelder, früher noch bei der FDP, heute bei der CDU. Der Jungspund Philipp Mißfelder war derjenige, der zu FDP`s Zeiten den älteren Kranken keine Hüftoperationen mehr zukommen hätte lassen. "Die Alten sollen das Tafelsilber abgeben" sollen damals seine Aussagen ebenso gewesen sein. Ausgerechnet dieser ungehörige, scheinbar unerzogene Jungspund nimmt den Mund so voll, kassiert die Diäten für´s blöd daherreden. Eine Schande, solche eingebildeten Politiker bis an ihr Lebensende durchfüttern zu müssen.

Die jetzigen Rentner hat auch zur ihrer aktiven Zeit niemand gefragt, ob sie sich das eine oder andere leisten haben können. Das Geld wurde uns trotz aller Nachkriegsnot und Schwierigkeiten auch brutal aus der Tasche gezogen. Trotzdem waren wir damaligen Arbeitnehmer unseren Eltern oder Großeltern nicht so gehässig gegenüber wie dieser Jungspund Mißfelder. Für unsere Generation war es eine Selbstverständlichkeit, durch Beitragsentrichtung in die Sozial- und Rentenkassen das Leben in Würde für unsere Älteren mit zu finanzieren. Wir brauchten im Gegenzug zu vielen heutigen Jüngeren keinen mehrfachen Urlaub in der gesamten Weltgeschichte, wir konnten auf Luxusartikel verzichten, wir brauchten auch nicht mehr als ein Auto, wenn überhaupt.
Die Ansprüche unserer älteren Generartionen waren begnügsamer als von der heutigen "Machergeneration".  Die heutigen "Macher" glauben immer nur, dass sie die einzigen sind die arbeiten müssen.

Auch wir haben geschuftet und gewerkelt Herr Mißfelder, im Gegensatz zu Ihnen!

Alois Sepp


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