Laut Internetmeldung vom 1.12.2013 ist folgendes zu entnehmen:
Die Haushalte in Deutschland werden im kommenden Jahr wohl noch mehr für den Strom bezahlen als erwartet. Die Bundesregierung will nach "Spiegel"-Informationen den Einbau intelligenter Stromzähler beschleunigen und für die Verbreitung der sogenannten Smart Meter eine neue Zwangsumlage erheben. Mit Smart Meter sind Stromzähler gemeint, die den Verbrauch selbst steuern und beeinflussen können. Solche Steuerungen gibt es für Wirtschaft und Industrie schon lange, allerdings unter dem Namen "Lastabwurf-Anlagen". Nachdem Großverbraucher vom Stromversorger mit so genannten Spitzenlast-Zählern ausgestattet sind, das heißt: "Es wird jeweils in einer Viertelstunde die elektrische Spitzenlast gemessen", werden die Verbraucher bei Überschreitung der elektrisch festgelegten Maximal-Spitze, durch eine Art Strafpauschale ganz mächtig zur Kasse gebeten. Auf längere Sicht und der finanziellen Abzockmentalitäten der Stromkonzerne gesehen, befürchte ich Gleiches auch bei den Privathaushalten. Ich fürchte sehr, dass die Stromlieferer zu ähnlichen Maßnahmen greifen, wenn der Kunde zu bestimmten Zeiten mehr verbraucht, als festgeschrieben ist.
Stromverbraucher müssen damit rechnen, im nächsten Jahr eine neue Zwangsumlage für moderne Stromzähler zu bezahlen. Damit will die Bundesregierung den flächendeckenden Einbau sogenannter Smart Meter vorantreiben, auf den sich CDU/CSU und SPD bei den Koalitionsverhandlungen geeinigt haben.
Eine Arbeitsgruppe beim Bundeswirtschaftsministerium legte am Donnerstag ein Konzept vor, wonach zunächst jeder Haushalt acht Euro im Jahr bezahlen soll, auch wenn er noch mit einem alten Stromzähler ausgestattet ist. Für Neubauten und bei Modernisierungen hingegen würde der obligatorische Einbau eines Smart Meter bis zu 72 Euro im Jahr kosten. Gleiches gelte für die etwa zwei Millionen Haus- und Wohnungsbesitzer, die bereits über Solaranlagen, Wärmepumpen oder Mini-Blockheizkraftwerke verfügen. Insgesamt geht es laut Ministeriumskonzept um 10,4 Milliarden Euro, die die Bürger bis 2022 aufbringen müssen. Bei Verbraucherschützern stößt der Plan auf scharfe Kritik: Es ergebe sich "kein ausreichender Nutzen für die Betroffenen", heißt es in einer Stellungnahme der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Die Stromkunden würden in mehrfacher Hinsicht unverhältnismäßig belastet. Die intelligenten Stromzähler sollen den Verbrauch steuern und die Kosten senken: Sie ziehen den Strom dann aus dem Netz, wenn dieser besonders günstig ist. Ist es dem Verbraucher egal, ob seine Waschmaschine um sechs oder um zehn Uhr läuft, kann er so seine Stromkosten senken.
Neben den Zählerplänen kommen auf Stromkunden auch durch die Pläne von Union und SPD zur Offshore-Windenergie neue Kosten zu. Die besseren Förderbedingungen für Windparks in Nord- und Ostsee könnten die Strompreise dem Verbraucherzentrale Bundesverband zufolge weiter nach oben treiben. Die jährlichen Gesamtkosten der Einigung könnten demnach bis 2020 bis zu 4,5 Milliarden Euro betragen.
Das sind deutliche Mehrkosten für Stromkunden und Betrug am Kunden in meinen Augen! Hier wird wieder deutlich, unter welch bürgerfeindlichen Bedingungen der Koalitionsvertrag ausgeheckt wurde, aber, wir Bürger mitsamt der Nichtwähler wollten es so haben! Es wird wiederum sehr deutlich, dass die Stromerzeuger finanziell durch unsere Politgesellen geschont und unterstützt werden.
Alois Sepp