Es ist zwar die so genannte "staade, besinnliche und friedliche" Zeit angebrochen. Nachdem aber in den Verwaltungsbuden der Stadt München der "Geldeintreibergedanke" umgeht, hier ein weiterer Vorschlag, wie man die Stadtkasse besser füllen und nur noch bestimmte Bürgerklientel in München heranziehen kann. Wie wäre es denn mit einer Luftsteuer, wenn die Menschen größer als eine bestimmte Größe, oder die Nase größer als ein bestimmtes Maß hat?
Die unsinnige Bestimmung, dass jeder eine Zusatzgebühr zu entrichten hat, wenn etwas 15 Zentimeter weiter austrägt, als die Hauswand, ist doch wirklich an den Haaren herbeigeholt. Fehlt nur noch, dass alle Hausbesitzer für jeden Pflasterstein, den sein Gehweg um das Anwesen hat, auch noch eine Zusatzgebühr bezahlen müssen. Es reicht doch schon die alljährlich zu entrichtende Grundsteuer, die meines Erachtens nicht einsehbar ist, denn das Grundstück wurde gekauft, wurde mit den nicht unerheblichen Grunderwerbsteuern und sonstigen amtlichen Zwangsabgaben belegt, somit ist das Grundstück nicht mehr Eigentum der Stadt.

Schön langsam kann man auch in München bei aller Liebe zur Heimatstadt zum Wutbürger mutieren.

Alois Sepp

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