Ausgerechnet beim so viel gepriesenen "Gelben Engel" der deutschen Straßen werden die ADAC-Mitglieder wie auch die Öffentlichkeit allgemein angeschmiert und bei den Angaben beschissen! In einem Bericht der SZ vom 20.1.2014 wird auf Seite eins berichtet, dass der Medienchef des ADAC, Michael Ramstetter, die Stimmenzahlen jahrelang frisiert hat. So z.B. Die Leserwahl des ADAC-Preises "Gelber Engel". Diese soll in weit größerem Umfang frisiert worden sein, als bisher bekannt.
Laut Geschäftsführer Obermair haben weder er noch ADAC-Präsident Peter Meyer von den Fälschungen gewusst. Das kann allerdings glauben wer will, ich glaube es unter diesen Umständen wirklich nicht mehr. Gibt es denn in Deutschland keine Institution mehr, bei denen wir nicht arglistig getäuscht und hinters Licht geführt werden? Eine wahrlich traurige Kultur der Neuzeit in Deutschland. Herr Obermair und Meyer sollten sich jetzt nicht wundern, dass Mitglieder aus dem Verein des "Gelben Engels" trotz über 50-jähriger Mitgliedschaft austreten, von den kurzfristigeren Mitgliedern noch gar nicht gesprochen. Es ist und bleibt eine überdimensionale Schande, dass man die Mitglieder und die Öffentlichkeit so an der Nase herumführt.
Kann gar nicht glauben, dass dies der ADAC-Führung angeblich nicht bekannt gewesen sein soll! Waren die alle nur mit dem eigenen Prunkbau in der Hansastraße beschäftigt? Dem Prunkgebäude, das angeblich nicht von den Mitgliedsbeiträgen finanziert wurde?

Alois Sepp

Trotz aller Enttäuschung darf jetzt nicht übersehen werden, dass der ADAC insgesamt seine Verdienste hat. Leider muss jetzt hinter jeder Meldung vom und über den ADAC ein Fragezeichen angehängt werden. Darüber soll sich die Geschäftsführung im Klaren sein!

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