Bei aller Anerkenntnis der Leistung des ADAC seit seiner Gründung ist es sehr befremdlich, dass eine Geschäftsführerin im August 2012 für ihren Sohn mit Freund wegen eines verpassten Abfluges zum Tauchurlaub nach Ägypten von einem Rettungs-Jet den Flug ersetzt hat. Es wurde zwar ebenfalls berichtet, dass an Bord des Rettungs-Jets neben dem Piloten auch ein Notarzt war, weil der Rettungs-Jet laut Bericht einen kranken Deutschen aus Ägypten abholen sollte.
Wenn dem tatsächlich so gewesen sein soll, muss man die Berichterstattung etwas differenzierter betrachten. In diesem Falle kann ich es persönlich schon eher aus einer milderen Brille betrachten, soll doch auch ein Rettungsflieger keine gewollt unnützen Flüge verursachen.
Doch sind dies nicht die einzigen Zweckentfremdungen eines Rettungshubschraubers, wie bisher verschiedene Meldungen so ans Tageslicht brachten. Sollten die Flugkosten real und gerecht abgerechnet worden sein, so möchte ich dem ADAC letztlich als Eigner der Rettungsflotte, selbstverständlich das Recht zugestehen, mit seinen Fahrzeugen (Flugzeugen) nach eigenem Ermessen umzugehen. Ähnliches ist ja in Betrieben und Konzernen an der Tagesordnung. Bedingung wäre selbstverständlich, dass weder Staatsgelder in Form von Abschreibungen oder Gelder aus Mitgliedsbeiträgen hierfür verbucht wurden. Das müsste eine ordentliche Prüfungskommission aber klar bestätigen können, ansonsten ist der ADAC in seiner Gänze als Verein sehr genau unter die Lupe zu nehmen. Der ADAC schließt mittlerweile nicht mehr aus, dass bei der Wahl des "Gelben Engels" auch im Ranking Manipulationen passiert sein können. Es wäre höchste Zeit, dass sich der ADAC selbst und gewaltig reinigt, die Führungsmannschaft schnellstmöglich den Hut nimmt.
Alois Sepp
Fortsetzung oder Panikmache bezüglich des ADAC!
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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