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Einer Pressemeldung habe ich entnommen, dass es in München schon sehr viele Einbahnstraßen gibt, in denen die "Radler" auch entgegen der Fahrtrichtung fahren dürfen. Vorgeschobener Grund ist: "Man will dem vermehrtem Radleraufkommen entsprechen"
So weit, so gut! Warum schaffen wir nicht gleich entsprechnde Passagen allgemeingültig in der Straßenverkehrsordnung? Somit müssten sich nicht die Stadt- oder Gemeindeverwaltungen den Kopf zerbrechen und obendrein noch sehr viel unnütze Steuergelder ausgeben. Die Stadt- und Gemeindeväter sollten sich einmal ernstlich die Kosten vor Augen führen, was all die Ausnahmeregelungen an Geld verschlingen. Schilder müssen angebracht und die Einbahnstraßen extra bemalt werden. Dies sind enorme Kosten und ein steter Aufwand, die Straßenbemalung immer wieder zu erneuern, da sich die Pictograme und Striche durch den steten Verkehr abnutzen.
Leider sehe ich an vielen so markierten Einbahnstraßen, dass sich viele Radler dennoch nicht danach richten und trotzdem auf dem Gehweg fahren. (kleine Kinder ausgenommen!)
Hinzu kommt, dass bei vielen Einbahnstraßen trotz ordentlicher Beschilderung bewusst viele, besser gesagt, häufig immer die gleichen Autofahrer entgegen der Fahrtrichtung fahren. Hier wird die Straßenverkehrsordnung am laufenden Band missachtet.
Bei den unbeirrten Radlern, die grundsätzlich auf dem Fußweg zu fahren gedenken, wäre es fast sinnvoll, die Straßenverkehrsordnung ebenfalls aufzulösen, da sie zunehmend sinnloser wird. Damit der Fußgänger, der behinderte Mensch, der Rollstuhlfahrer auf dem Gehweg sicherer wird, könnte man ja so frei nach Karl Valentin, bestimmte Zeiten oder gar Tage dafür freigeben.