Einer heutigen Internetmeldung ist zu entnehmen:
Beamten-Pensionen fallen traditionell üppiger aus als die Renten. Vergangenes Jahr waren die Unterschiede besonders deutlich. Während ehemalige Staatsbedienstete rund 170 Euro mehr bekommen, beträgt der Aufschlag bei den Renten gerade mal 7,75 Euro. Das geht aus einer Analyse der "Bild"-Zeitung hervor.
Wie das Statistische Bundesamt und das Sozialministerium melden, erhalten Pensionäre demnach einen 22-mal höheren Aufschlag. So erhält ein Bundesbeamter etwa 2850 Euro monatlich (vorher 2680 Euro), ein Rentner hingegen gut 853,59 Euro im Monat (vorher 845,49 Euro).
Laut "Bild"-Zeitung sollen die Beamtenpensionen in den vergangenen fünf Jahren um 7,95 Prozent gestiegen sein. Bezogen pensionierte Beamte 2009 noch ein Einkommen von 2640 Euro, waren es 2013 schon 2850 Euro (plus 210 Euro). Stellt man dieser Zahl die Altersrenten gegenüber, sind die Zuwächse enorm. Der Aufschlag beträgt gerade einmal 30 Euro (3,64 Prozent). Damit war der prozentuale Anstieg bei den Pensionen mehr als doppelt so stark wie bei den Renten.
Damit wächst die Einkommenskluft zwischen Pensionären und Rentnern immer mehr. Der Grund: Beamte verdienen in der Regel mehr als Angestellte oder Arbeiter. Zudem sind sie nicht von Arbeitslosigkeit und Niedriglöhnen betroffen.
Die 20 Millionen Rentner in Deutschland mussten sich in den vergangenen Jahren mit geringen Erhöhungen zufrieden geben, im Jahr 2010 mussten sie sogar eine Nullrunde hinnehmen. Dagegen legten die Pensionen gleich zweimal um insgesamt 2,4 Prozent zu.Wenn jemand glaubt, dass sich hier jemals zu Gunsten der gemeinen RentnerInnen etwas ändert, der irrt gewaltig. Die Gesetzgebenden Politiker im Bundestag sind ja meist verbeamtet, die bedienen sich in unverschämter und skrupelloser Form aus den Taschen der Bürger lieber selbst, als dass sie ihrem Amtseid gerecht würden und "zum Wohle des Volkes" handeln.
Alois Sepp