Prozess Mollath, eine unendliche Geschichte? Oder ist es nur vom Kapital unterstützte Diffamierung? Es dürfte inzwischen jedem Mann bei der aufmerksamen Verfolgung des Prozesses von Gustl Mollath klar geworden sein, dass es eine Leichtigkeit ist, ihn auch unschuldiger Weise anzuprangern und für viele Jahre in die Psychiatrie oder nur in den Bau zu verfrachten. Es ist für einen Mann kaum der Nachweis zu führen, dass ihn eine in Zorn gebrachte Frau fälschlicherweise anschuldigt.
Es liegt doch inzwischen klar auf der Hand, dass die damalige Ehefrau Mollaths mit Unterstützung des Kapitals ihren Ehemann aus dem Verkehr ziehen wollte, weil er Ungereimtheiten enthüllte, die von massiver finanzieller Tragweite zeugten.

Hoffentlich ist die jetzige Gerichtsbarkeit des Landgerichts Regensburg nicht auf beiden Augen blind und zusätzlich auf beiden Ohren taub. Die widersprüchlichen Aussagen der angeblichen Zeugen zwischen damals und heute, lassen massive Zweifel an der Glaubwürdigkeit aufkommen. Es dürfte jedem auch nur mittelmäßig Begabten klar sein, dass die damalige Ehefrau Mollaths nur ihre eigene Haut retten will und nicht selbst ins Kittchen wandern möchte, für das, was sie ihrem damaligen Ehemann angetan hat. Hier könnte sich die Justiz insgesamt wieder eine massive Glaubwürdigkeit zurückerobern, das sie im Verfahren Gustl Mollath verloren hat. Leider wird die damalige bayerische Justizministerin Beate Merk wegen verschlossener Augen und Handlungsunfähigkeit nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden.
Wir Bürger, die noch einen kleinen Funken des Vertrauens in unsere Justiz haben, dürfen gespannt sein und diesen Schauprozess mit großer Aufmerksamkeit verfolgen.
 
Alois Sepp

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