{jcomments on} AZ vom 08./09.09.2012, Seite IV, Haupttitel "Das ist Absurdistan", "Titel Entbürokratisieren!"
In der Münchner Abendzeitung lese ich: "Ladenschluss absurd"
Es wird vom stellvertretenden Lokalchef über das Ladenschlussgesetz geschrieben, und Absurditäten in unserem Ladenschlussgesetz aufgezeigt. Das Ladenschlussgesetz hat so viele "Ausnahmeregelungen", die der normale Bürger schon gar nicht mehr wahrnimmt, weil es leider alltäglich ist. Wir wundern uns schon gar nicht mehr, was es für blödsinnige Regelungen gibt.
Herr Lokoschat schreibt: "Der Handel sollte selbst entscheiden dürfen - der Kunde auch".
Sinnvoll wäre es allemal, das blödsinnige Ladenschlussgesetz mit seinen vielen Ausnahmen endlich gänzlich aufzuheben. Das wäre einmal wirkliche "Entbürokratisierung". Unser ehemaliger, bayerischer Ministerpräsident wollte doch die "Entbürokratisierung" vorantreiben. Leider sieht und hört man in dieser Richtung nichts mehr, alles also nur wieder Worthülsen unserer Politiker! Solange es so viele Ausnahmeregelungen bei uns gibt, kann man getrost sagen: "Absurdistan Deutschland!"
Sollte endlich das Ladenschlussgesetz fallen und die Geschäftsinhaber in -menschlicher und moralischer Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern- selbst entscheiden dürfen, wäre es sicherlich ein Anreiz für die gesamte Volkswirtschaft.
Wer hier seine Glaubensrichtung in Gefahr sieht, braucht es ja nicht zu beachten, kann getrost seinem Glauben weiterhin folgen.
Alois Sepp