Der Energiekommissar Günther Oettinger, seine Mitarbeiter und Brüssel insgesamt, haben scheinbar zu wenig wichtigere Sorgen. Der Kampf der EU gegen stromfressende Elektrogeräte macht bei Staubsaugern nicht Halt. Bald kommen jetzt die Kaffeemaschinen dran. Eine Liste der weiteren Produkte enthält neben Föhn, Rasenmäher und Akkuschrauber des Weiteren auch Heizungen für Schwimmbäder, Wasserkocher, Zubehör für Aquarien, Aufzüge, Gewächshäuser und Smartphones.
Anstatt dass sich diese Herrschaften endlich einmal dafür stark machen würden, dass durch absichtlich vorgesehene Schadstellen, die die Lebenszeit der Produkte bewusst verkürzen, der zwangsweise erzeugte Schrott vermindert wird. Nein, hier wird bewusst der Kunde und Käufer gezwungen, Zwangs-Umsatz zum Nutzen der Hersteller vorzunehmen. Es wäre im Sinne der Umwelt wesentlich nützlicher, wenn die Geräte nicht nur "stromsparender", sondern auch "langlebiger" werden würden.
Liebe EU-Politiker: "Kehren wir doch wieder in die Fünfzigerjahre zurück", wo ein ganzes Einfamilienhaus mit 25 A (Einphasen-Wechselstrom wohlgemerkt) in der Hauptsicherung ausgekommen ist. Die einzelnen Stromkreise für die Wohnung waren mit durchschnittlich 6 bis 10 Ampere abgesichert. Wenn wir wieder zu dem zurückkehren, stellt die Industrie automatisch auf geringeren Energiebedarf um, weil viele der neueren Geräte diese Sicherungen fliegen lassen.
Zum Kochen, Beleuchten, Erwärmen und Heizen könnte man zu Bunsenbrenner, Lötlampe und Kerze zurückkehren. Dies als Vorschlag für unseren Energiekommissar Günther Oettinger.
Alois Sepp
Rückkehr zu Bunsenbrenner, Lötlampe und Kerze!
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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