Ja, über die aktive Sterbehilfe kann man wirklich ernsthaft diskutieren. Gegner wie Befürworter habe alle in irgendeiner Form Recht mit ihrer Meinung. Es darf bei aller Brisanz aber nicht vergessen werden, dass wir Menschen sind, Menschen die die freie Willensbekundung als höchstes Gut haben. Wenn ich, geistige Entscheidungsmöglichkeit vorrausgesetzt, bei Zeiten mich für etwas entscheide, hat das Beachtung und Respekt meiner Wissensbekundung verdient. Wer solche Leiden von Mitmenschen jahrelang aus beruflichen wie privaten Gründen mitmachen muss, kann, oder darf, denkt hier nicht so einfach in einem Schubladen-Prinzip. Gesunde Menschen können nicht im Geringsten erahnen, wie es todgeweihten Mitmenschen geht!
Alte und kranke Menschen haben den gleichen Respekt und Achtung verdient wie ein Junger. Also sollten wir Alle, wie auch unsere Politiker die oft so hoch gepriesene freiheitliche Entscheidung zur Wirklichkeit werden lassen. Meines Erachtens ist der Eid der Ärzte oft nur ein vorgeschobener Grund, das eigene Gewissen nicht belasten zu müssen. Im anderen Falle wird der Pharmalobby wie dem Gesundheitswesen insgesamt sicherer Verdienst garantiert. Die Verantwortung liegt beim Arzt "im Leben erhalten", die Verantwortung liegt aber auch bei der "Patientenunterstützung".
Es ist alles schön und gut, mit palliativer Hilfe und Schmerz-Prävention, nur ist dies nicht der Weisheit letzter Schluss. Jedes Tier kann man von Qualen erlösen, den Menschen lässt man all zu leicht nur dahinsiechen!
Alois Sepp
Diskussionsstoff-Sterbehilfe!
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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