Da regen sich diverse Zeitgenossen darüber auf, wenn ein älterer Mensch an der Kasse seinen Geldbeutel ausleert und die Kassierin bittet, den erforderlichen Betrag zu entnehmen. Leider sind es meistens die Jüngeren, die die Alten in despektierlicher und geringschätziger Weise betrachten. Denen geht es scheinbar nicht schnell genug, weil sie sonst zu spät zu ihrem "Date" kommen. Hinzu kommt, dass man das heutige Kleingeld nicht mehr so unterscheiden kann, wenn es nebeneinander im Geldbeutelfach drinliegt und wirklich fast immer die Brille braucht um den Mist zu unterscheiden. Darüber hinaus bedenken die noch Rüstigeren nicht, dass mit zunehmendem Alter die Motorik der Finger nachlässt und das Greifen zur Qual wird.
Desweiteren finde ich es eine Frechheit, einem Käufer vorzuschreiben ob und wie er einen bestimmten Betrag zu bezahlen hat. Scheinbar ist diesen "untoleranten" Zeitgenossen noch nicht widerfahren, nicht mehr das nötige Geld im Geldbeutel zu haben. Ich kenne noch die Zeiten, wo man aus diesem Grunde die eine oder andere Ware wieder zurückbringen musste, weil das Geld nicht ausreichte. Der Zeitraum war zu kurz oder der Weg nach Hause zu weit um Geld zu holen. Also musste das Abendessen anders ausgeführt werden.
Liebe Zeitgenossen: "Lieber einmal ruhig durchatmen und das Hirn einschalten, bevor man solche Gedanken veröffentlicht".
Alois Sepp
Lieber einmal ruhig durchatmen!
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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