Das Bistum Limburg sei Tebartz verpflichtet: "Wir können ihn nicht einfach so vor die Tür setzen", so Grothe. Doch auch für den suspendierten Bischof sei die Situation nicht einfach: "Tebartz-van Elst spürt doch jeden Tag, dass er in einem goldenen Käfig lebt."
Der Bischof bekommt zur Zeit 6700 Euro monatlich. Dies entspreche einem Ruhestandsgehalt von 71 Prozent der Besoldungsgruppe B8 für hessische Beamte. Davon gehe noch ein Ortszuschlag Stufe eins ab, weil Tebartz in einer Dienstwohnung wohne.
Scheinbar hat für uns Betrachter die "päpstliche Abberufung" des ehemaligen Limburger Bischofs keine großartigen Konsequenzen zur Folge gehabt. Wie sonst dürfte Tebartz-van Elst weiterhin bei so überfürstlichem Monatsgehalt uns Steuerbürgern weiterhin zur Last fallen? Wenn Tebartz-van Elst täglich verspürt, dass er in einem goldenen Käfig lebt, was verspüren erst viele Millionen Kleinverdiener, wenn ihnen das Geld für den täglichen Lebensmittelbedarf ausgeht? Tebartz-van Elst soll in eine kleine Einzimmerwohnung einziehen, für was braucht er eine 180 qm große Wohnung? Dann könnte er, und das wäre eine gerechte Strafe, auch mit einem Durchschnittsgehalt eines Rentners auskommen.
Werter Papst Franziskus, hier gibt es in der katholischen Kirche noch mächtig aufzuräumen und zu beseitigen. Hoffentlich bleiben Sie noch lange im Amt, um solchen Missständen auf die Spur zu kommen und zu beseitigen. Diese müssen allesamt behoben werden, bevor Ihnen die katholischen Schäfchen in noch größeren Scharen davonlaufen. Die Politik in Deutschland muss ebenfalls endlich handeln, dass die Kirchensteuer bezahlenden Bürger endlich um diese Zwangsabgabe entlastet werden.
Alois Sepp