Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Juden in Europa nach den Terroranschlägen auf ein Kulturcafé und eine Synagoge in Kopenhagen zur Auswanderung in den jüdischen Staat aufgerufen. "Juden wurden auf europäischem Boden ermordet, nur weil sie Juden waren", sagte Netanjahu während einer Kabinettssitzung in Jerusalem."Diese Terrorwelle wird weitergehen." Er wende sich an die Juden in Europa: "Israel ist eure Heimstätte." Auf die Anschläge in Paris im Januar, bei denen auch vier Juden getötet worden waren, hatte Netanjahu bereits mit einem ähnlichen Aufruf reagiert.
--- so der Auszug des Berichtes
Ich möchte keinerlei Hetze betreiben, aber meiner Meinung nach ist die Angst vom israelischen Ministerpräsidenten etwas stark ins Dunkle gezeichnet. Hat er Angst um seine Landsleute oder wird bewusst mit dunkler Farbe für "Europa" gezeichnet? Mit absoluter Sicherheit ist jeder Tote der durch mutwilligen Terror umkommt, (egal gegen wen und in welcher Form) ein Toter zu viel. Es ist in jedem Falle schändlich und unter aller Menschenwürde. Wo bleibt seine Befürchtung im eigenen und im Nachbarland? Ich finde die Aussage von Frau Charlotte Knobloch richtig, wenn sie sagt, dass (sinngemäß) "Auswandern oder Weggehen" nicht der richtige Weg wäre. Ich finde, dass die bei uns lebenden jüdischen Mitbürger und Einrichtungen mehr Schutz des Staates genießen, als unsere eigenen. Aus dieser Sicht ist die Aufforderung von Netanjahu unbegründet. Im übrigen sind bei den terroristischen Anschlägen auch andere Bürger umgekommen, das hat er übersehen!
Alois Sepp
--- so der Auszug des Berichtes
Ich möchte keinerlei Hetze betreiben, aber meiner Meinung nach ist die Angst vom israelischen Ministerpräsidenten etwas stark ins Dunkle gezeichnet. Hat er Angst um seine Landsleute oder wird bewusst mit dunkler Farbe für "Europa" gezeichnet? Mit absoluter Sicherheit ist jeder Tote der durch mutwilligen Terror umkommt, (egal gegen wen und in welcher Form) ein Toter zu viel. Es ist in jedem Falle schändlich und unter aller Menschenwürde. Wo bleibt seine Befürchtung im eigenen und im Nachbarland? Ich finde die Aussage von Frau Charlotte Knobloch richtig, wenn sie sagt, dass (sinngemäß) "Auswandern oder Weggehen" nicht der richtige Weg wäre. Ich finde, dass die bei uns lebenden jüdischen Mitbürger und Einrichtungen mehr Schutz des Staates genießen, als unsere eigenen. Aus dieser Sicht ist die Aufforderung von Netanjahu unbegründet. Im übrigen sind bei den terroristischen Anschlägen auch andere Bürger umgekommen, das hat er übersehen!
Alois Sepp