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Leider erlebt man in ganz München, in den Großmärkten, in den Kaufhäusern, ganz besonders aber in den öffentlichen Bedürfnisanstalten, mehr als erbärmliche Toilettenanlagen. (nicht nur in Schulen)

Da sind die Wasserhähne undicht, funktionieren nur sehr schwergängig, Waschbecken und WC´s laufen nicht ab, Hand-Trockenpapier fehlt, die Klosettrolle mitsamt der Halterung fehlt, die Waschbecken oder WC´s selbst haben Sprünge oder abgeschlagene Kanten, Wand- oder Bodenfliesen in miserablen Zuständen!

Muss oder darf man aber deswegen immer gleich mit dem Finger auf die Betreiber der jeweiligen Bedürfnisanstalten zeigen? Es ist sicherlich zu einem guten Teil falsch!

Betrachte ich in so mancher Toilette das Verhalten der Kinder bis hin zu den Älteren, so wundere ich mich nicht mehr. Jedem kleinen Kind sollte man in der Familie schon lehren, dass man nach jedem Toilettengang grundsätzlich die Hände wäscht. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr, besagt ein altes Sprichwort.

Händewaschen, wie auch der pflegliche Umgang mit der gesamten Einrichtung, wurde offensichtlich vielen unserer Zeitgenossen nicht mehr beigebracht, der Umgang geschieht nach dem Motto: "egal, mir gehört es ja nicht!"

Es muss erst einmal wieder in die Besinnung gerufen werden, dass man solche Einrichtungen pfleglich und sorgsam behandeln muss, es ist unser, aller Geld. Egal, ob in öffentlichen oder geschäftlichen Einrichtungen, der Bürger wie auch der Kunde bezahlt die Rechnung.

Alois Sepp

 


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