Abendzeitung vom Montag, den 2.3.2015, Leserforum Seite 15, Titel: "Kasperl-Theater, Schrecken ohne Ende"
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Wie lange soll das Kasperl-Theater aus dem politischen Athen noch gehen? Die derzeitigen Polit-Jongleure der griechischen Regierung spielen doch nur Katz und Maus mit den Geldgebern. Sind im Grunde genommen weder fähig, noch Willens, dem griechischen Großkapital auf den Pelz zu rücken. Es wurde dem griechischen Volk vor der Wahl etwas versprochen, das man aus finanziellen Gründen gar nicht halten kann. Im Hintergedanken hatten die Leitfiguren um Tsipras bis zum Wahlerfolg sicherlich andere Gedankengänge. Jetzt wird auf Zeit und auf Schau gespielt! Das griechische Normalvolk wird weiterhin ausgequetscht, die Kapitlisten bleiben unbehelligt. Wie lange noch dieses Kasper-Theater, Herr Tsipras?
 
Traurig, dass der deutsche Bundestag sich wieder einmal blenden und überrumpeln hat lassen. Es wird der künstliche "schwarze Peter" aufgetischt, dass die "Rettung Griechenlands" für Deutschland die kleinere Belastung darstellt. Lieber ein schreckliches Ende, als ein Schrecken  o h n e  Ende., werte Politiker. Ihre Haltung ist den anderen Rettungsstaaten gegenüber alles andere als fair. Mit gleichem Recht können die anderen maroden Staaten, die zugegebenerer Maßen ihre Hausaufgaben machten und auch massive Opfer brachten, auch daherkommen und stets frisches Geld verlangen. Auch der deutsche Steuerzahler ist mit seinen Belastungen bereits am Limit!!
 
Alois Sepp

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