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Unser Bundesumweltminister Peter Altmaier will die Stromnetze im Zuge der Energiewende von den Bürgern einsammeln, lese ich im Internet. Durch seinen Vorschlag, die Bürger bei entsprechenden Investitionen ab 500 Euro mit einer Bürgerdividende von 5 % pro Jahr zu belohnen, fände ich gar nicht einmal so schlecht.

Die Idee mag zwar gut und recht sein für diejenigen, die es sich leisten können, aber sicherlich nicht für das Gros der Bürger. Für den restlichen Teil der Menschen in unserem Lande, die ohnehin finanziell nur gerade so über die Runden kommen, bleibt nur wieder einmal die Mehrbelastung übrig.

Was bezweckt der Bundesumweltminster im Grunde genommen, er entlastet nur wieder die Stromriesen. Den Stromriesen wird wieder einmal mehrfach Geld zugeschoben, einmal durch die Bürgerinvestition, sowie über steuerliche Entlastungen. Wir Stromabnehmer in Deutschland bezahlen die Zeche auch mehrfach, einmal über erhöhte Stromrechnungen und einmal über die Steuern.

Lese ich weiter, stelle ich fest, dass sogar ein US-Konzern den Einstieg in das deutsche Netz ins Auge fasst. Hoffentlich stellen sich unsere Politiker, wie auch Manager der Stromkonzerne auf ihre Hinterbeine und vergeben Deutschland nicht noch einmal mehr in ausländische Hände!

Unsere Bundespolitiker wären gut beraten, hier den so genannten Soli-Beitrag für die Bereitstellung der neuen Stromnetze sofort umzuleiten, der Osten hat davon bereits genug profitiert.

Deutschlnad könnte die vielen in der gesamten Welt verschleuderten Entwicklungshilfe-Milliarden ebenfalls im eigenen Lande lassen. Somit bliebe Deutschland authark, wäre nicht von fremden Geldgebern abhängig, könnte selbst den Ton angeben und von der Ankurbelung der heimischen Wirtschaft und der Entlastung der Steuerbürger noch gar nicht gesprochen.

Alois Sepp

 

 


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