Münchner Abendzeitung vom 26.10.2015, Leserforum Seite 16, Titel: "Märchen angekündigt"
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Wenn ich den Beitrag am Samstag in der Münchner AZ vom "Mega-Bauprojekt Deroystraße" lese, wird mir zweierlei klar. Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) gibt den Startschuss für ein Bauprojekt das in der Deroystraße in München entstehen soll. Angeblich sollen damit die Standorte des Finanzamtes Deroystraße, Karlstraße, Winzererstraße, Prinz-Ludwigstraße, Seidlstraße und Augustenstraße zusammengeführt werden.
Ich bin mir sicher, dass dadurch weder Gebäude noch Personal eingespart wird. Ich wundere mich ohnehin, aus wieviel Ecken - bis tief aus dem Bayerischen Wald, Franken und sonstnoch woher - wir Bürger innerhalb eines Jahres Post von Steuerbehörden bekommen. Hieß es doch immer wieder, dass die Räumlichkeiten für die Fiskusbeamten in München weitaus zu eng sind, man daher nach außen ausweichen müsse. Man kann heute schon Wetten darauf abschließen, dass hier nur eine weitere Mega-Unterkunft für Fiskusbeamte geschaffen und kein Cent eingespart wird. Das angekündigte Märchen, dass die alten Gebäude verkauft und für neuen Wohnraum genutzt werden, halte ich für eine Utopie. (Vielleicht verschafft ja Herr Söder seinen Beamten eine preiswerte Wohnmöglichkeit?)
Alois Sepp
Augenauswischerei der CSU in München (gedruckt)
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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