Nach unseren Berechnungen erwirtschaftet ein Flüchtling nach fünf bis sieben Jahren mehr, als er den Staat kostet", sagte DIW-Präsident Marcel Fratscher der "Welt". Er bezeichnete es als "schockierend", wie einseitig die Debatte in Deutschland über Flüchtlinge geführt werde.
Der Fokus liege allein auf angeblich drohenden Steuererhöhungen und sonstigen Zahlungen. Dabei würden Flüchtlinge Einkommen schaffen, die Unternehmenserträge steigern und die Produktivität der Firmen erhöhen. "Davon profitieren auch ihre deutschen Kollegen", sagte Fratzscher.
- so der Internetbericht heute im Auszug -
Welchen Glauben hat der DIW-Präsident? Das ist doch wieder einmal klar auf der Hand, dass die Deutsche Wirtschaft gerne zu den billigen Arbeitskräften greift, denn die Flüchtlinge und Asylanten haben ja keine andere Wahl, als für Billiglohn zu arbeiten. Wem hilft der billige Arbeitnehmer denn? Weniger den Staatskassen, dafür um so mehr den Konzernen und Betrieben. Die Wahrscheinlichkeit, dass man im Gegenzug teuerere Mitarbeiter wieder rausmobbt ist sehr groß. Die Vergangenheit ließ es zur Genüge erkennen. Herr Fratscher hat sein Schäfchen ja im Trockenen, den trifft es ja nicht!
Alois Sepp