Es ist doch nicht mehr zu fassen, was man tagtäglich in der Tagespresse und in den Medien so vernimmt. Laut Schätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) entgehen dem Staat angeblich 1,8 Milliarden Euro an Kfz-Steuern. Ich frage mich, wie die DUH zu diesen Zahlen kommt? Demnach müssten ja die Abgaswerte der Kfz-Hersteller ganz mächtig daneben liegen, demnach müsste es einen ebenso mächtigen Betrug auf ganzer Ebene geben. Man kann das Ganze nicht mehr hören.
Wer ist hier letztendlich wieder der Dumme? Natürlich der Kunde, der sein Fahrzeug unter anderem auch nach wirtschaftlichen und Umweltpolitischen Gründen gekauft hat. Sollte sich jetzt herausstellen, dass der Kunde, also der Kfz-Besitzer, zu guter Letzt auch noch für höhere Kfz-Steuern herhalten muss, dann ist es absolut kein Verschulden des Käufers, sondern des Betrügers. In diesem Falle ist der Kfz-Hersteller der Betrüger. Wenn jetzt plötzlich der Verkehrsminister nur aktiv werden soll, was ist dann mit allen Behörden, die in jedweder Hinsicht für die Zulassbarkeit der Kraftfahrzeuge verantwortlich sind? Auch die zuständigen Behörden sind in der Pflicht, könnte man doch auch einmal den Spieß umdrehen und sagen: "Wer war bei der Zulassung der jeweiligen Fahrzeuge nicht nur auf einem Auge blind"?
 
Eine weitere Frage darf erlaubt sein, hat nur der VW-Konzern geschummelt? Wie sich herausstellte, ist die Automarke VW nicht die Einzige die unlautere Daten geliefert hat!
 
Alois Sepp

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