Laut einem Artikel in der heutigen AZ ist der "Deutschen-Umwelt-Hilfe" (DUH) die Luft in München zu dick, die Belastung durch den angeblichen Schadstoffausstoß der "Diesel-Dreckschleudern" zu hoch. Geht es der DUH wirklich nur um die Luftverbesserung oder nur ums Prinzip, Geld in die Kassen zu bringen? Es hat jedenfalls den Anschein, dass es der DUH nur ums Abkassieren der Städte und Kommunen geht, denn im Visier sind Köln, Bonn, Aachen,Düsseldorf, Essen, Darmstadt und Stuttgart. Letztlich müssen die angestrebten Strafgelder ja woher. Man braucht kein Prophet zu sein, um zu erkennen, wer hier wieder der Dumme ist, nämlich der Fahrzeughalter. Die geschönten Abgaswerte der Kfz-Hersteller wurden von allen deutschen Behörden nicht kontrolliert, die Fahrzeuge sind offiziell genehmigt und zugelassen. Der Käufer darf ruhigen Gewissens davon ausgehen, dass sein Fahrzeug auch den ohnehin hohen EU-Normen entspricht. Der Kaufpreis ist ja auch damit schon in der Werbung mitbegründet.
 
Hinzu kommt, dass die eigentlichen Umweltschützer, also die Grünen, in den Städten selbst durch ihre Politik dafür sorgen, dass der Straßenverkehr alles andere als flüssig ist. (siehe neuer Tunnel in München) Der Verkehrsfluss im neuen Tunnel am Luise-Kiesselbach-Platz ist alles andere als flüssig und modern zu bezeichnen. Auch dort ist das Verkehrstempo bewusst auf 30 km/Std. herabgesetzt. Wie soll hier die Luftreinhaltung funktionieren, wenn die Fahrzeuge künstlich zu größerer Verweildauer festgehalten werden? Dies stört weder die Grünenpolitiker, wie auch die Deutsche-Umwelt-Hilfe offensichtlich sehr wenig.
 
Alois Sepp

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