10 Tonnen weniger als noch im Vorjahr beseitigte die Stadt München an Silvestermüll!

Am Neujahrstag beseitigte die Münchner Straßenreinigung im zuständigen Gebiet insgesamt 40 Tonnen Silvestermüll – im Vergleich zum Vorjahr sind das rund 10 Tonnen weniger. So wird in der Tagespresse heute berichtet.

Das ist ja schon mal ein kleines Zeichen dafür, dass, entweder bei den Menschen das Geld knapper ist, oder das Gehirn im Anblick der Probleme etwas anders steuerte. Das Jammern auf hohem Niveau bei den Knallerfreunden ist jedoch nicht angebracht. Insgesamt waren am 1. Januar 50 Mitarbeiter der städtischen Straßenreinigung mit zwei Großkehrmaschinen und sieben Mehrzweckfahrzeugen im Sondereinsatz.

Während in der Innenstadt und in Schwabing der Einsatz von 3 Uhr morgens bis in die Mittagsstunden lief, standen die Mitarbeiter am Friedensengel bereits vor 1 Uhr bereit, damit der Straßenverkehr ab 4 Uhr morgens wieder ungestört fließen konnte.

An das Dillemma mit der Saubermacherei denken scheinbar immer noch zu wenige der Knallerfreunde! Würde man aber das Ansinnen an sie selbst richten, den Mist wieder aufzuräumen und den Ort des Geschehens sauber zu hinterlassen, würden die bestenfalls den Schnabel aufreißen und dumm daherreden, da bin ich mir sicher. Von den unnötigen Kosten, die der Stadt insgesamt entstehen, noch gar nicht gesprochen. Was könnte man hier in den vielen, aus Finanznot vernachlässigten Bereichen wie Schulen, öffentlichen Einrichtungen, Bedürfnisanstalten z.B., alles zum Besseren wenden? Jedenfalls sei der Stadt und ihren Mitarbeitern der aufrichtige Dank auszusprechen.
 
Alois Sepp



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