Was ist, wenn uns der Staat per Gesetz das Bargeld nimmt? Das wäre wieder einmal ein fatales Ereignis gegen unsere persönliche, freiheitliche Entscheidungsmöglichkeit als mündige Bürger. Ich denke noch oft und gerne daran, als wir noch hoheitlich und uneingeschränkt über unser Geld verfügen konnten. Als unser Sparbuch noch etwas wert war. Heute, nachdem sich die Banken, der Staat, das Finanzamt unseres Hab und Gut´s schon bemächtigen und bedienen sieht es schon wesentlich düsterer aus. Warum will uns Bürgern der Staat per Gesetz das "Bargeld" wegnehmen? Es sollte dem Schwarzgeld, sowie der Steuerflucht von vorne herein ein Riegel vorgeschoben werden. Millionen mündiger Bürger, die weder über Schwarzgeld noch Steuermillionen im Ausland verfügen, werden der freiheitlichen Entscheidung beraubt, mit ihrem Geld so umzugehen wie sie es möchten. Der Staat will uns die Hoheit über unser Geld stückchenweise wegnehmen. Jetzt wird darüber gesprochen, dass Beträge von über 5000 Euro nur noch bargeldlos stattzufinden haben. Auch darüber wurde schon spekuliert, Kleinmünzen abzuschaffen. Der Zeitraum über die gesamte Abschaffung des "Sparstrumpfes aus Oma´s Zeiten" wird immer kleiner. Machen die derzeitigen Machenschaften der Politspitzen in Berlin so weiter, wird die Unzufriedenheit der aufrechten und ehrlichen Bürger unseres Landes immer größer, die Flucht in "Splitterparteien" aber ebenfalls.
 
Bei bargeldlosem Umgang wird absichtlich vertuscht, dass Technik ungeahnte Hindernisse haben kann. Ich denke da an Vorkommnisse in unseren Banken, wenn der Server, der Hauptrechner, die Internetverbindung, die Computervernetzung ausfällt. Früher war es möglich, dass der Bankangestellte auch noch per Hand Eintragungen am Sparbuch vornehmen konnte. Selbst die Zinsen wurden noch von Hand eingetragen. Heute, geht das alles schon nicht mehr, besonders wenn der Strom oder die Vernetzung der Geräte ausfällt. Hinzu kommt, dass sich die Banken in sichtbarer und versteckter Weise unseres Geldes bedienen, indem sie Gebühren für allerlei vorgegaukelten Schnickschnack im bargeldlosen Verkehr verlangen. Dies ist nicht mehr einzusehen, da zum Nachteil der Beschäftigten in unseren Geldinstituten sehr viel Personal abgebaut und in die Wüste geschickt wurde! Die Personalkosten dadurch radikal verkleinert wurden.
 
Wir Bürger dürfen uns dieser Entscheidungsfreiheiten wie wir mit unserem Bargeld umgehen wollen nicht auch noch wegnehmen lassen. Durch diese Wegnahme werden wir zum Nutzen des Staatsapparates, der Wirschaft, der gesamten Geldwirtschaft entmündigt. Kommt dann das "Konto für Jedermann", werden den Finanzinstituten so ganz nebenbei neue Einnahmequellen erschlossen. (ähnlich der per Gesetz verordneten Rundfunkgebühren) Allerdings stellen wir nicht fest, dass die Rundfunk- und Fernsehprogramme besser wurden, obwohl ohne Zutun der Öffentlich-Rechtlichen diese mit wesentlich mehr Geld versorgt werden. Auch hier wurden Millionen von Bundesbürgern per Gesetz bereits entmündigt!
 
Alois Sepp

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