Die technische Errungenschaft "Smartphon und Handys" allgemein sind in Verbindung mit gedankenlosem Umgang absolut kein Segen, vor allem aber nicht, wenn man im öffentlichen Verkehr teilnimmt. Dies wurde einer 15-jährigen an einer Straßenbahn-Haltestelle in München wegen dieser Unachtsamkeit zum tödlichen Verhängnis. Notarzt und Rettungsdienst konnten trotz schnellem Einsatz nicht mehr helfen. "Durch die Kopfhörer war sie in ihrer Wahrnehmung stark eingeschränkt", sagt Polizeisprecher Carsten Neuert.
Beim motorisierten Verkehrsteilnehmer greifen Polizei und Justiz ein, beim freien Handytelefonieren im Auto auch. Voraussetzung ist allerdings, dass man diejenigen überhaupt ertappt. Bei den Radfahrern und den Fußgängern stört das niemanden. Gut gemeinte Ratschläge werden meist mit einer saudummen Bemerkung abgetan, meistens wird man noch als "Rückständiger und als von gestern Denkender" angemotzt. Wenn dann aber ein trauriger, vor allem aber ein vermeidbarer Unfall passiert, ist das Geschrei groß. Schlimm dabei ist, dass anderen Menschen psychisch ein dauerhafter Schaden zugefügt wird, -Straßenbahn-, Bus- oder Zugführer zum Beispiel- an dem sie unter Umständen lebenslänglich daran denken müssen. Denen wird ihr Beruf eher zur Last als zur Freude, das darf man auch nicht vergessen.
Alois Sepp
Technische Errungenschaft nicht unbedingt ein Segen!
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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