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Auf Seite 4 der heutigen AZ-Ausgabe finde ich den Beitrag über den "Schuldenerlass" für Griechenland. Im Untertitel heißt es:
"Öffentliche Gläubiger von Griechenland sollen verzichten - aus Berlin kommt Widerstand"

Die Troika, also hochrangige Mitglieder aus EZB, EU-Kommission und IWF sind für einen Schuldenerlass für Griechenland. Fließen keine neuen Hilfsgelder an Griechenland, wird das Land wieder einmal mehr als "pleite" erklärt. Wie oft wurde Griechenland schon der "Pleitegeier" verhängt? Immer wieder flossen auf für uns Bürger und Nichtfinanzfachleute nicht nachvollziehbaren Wegen Gelder nach Griechenland.
Es ist nicht einzusehen, dass wir Bürger die Misswirtschaft in Griechenland unterstützen. Die Misswirtschaft ist mannigfaltig, wird von der griechischen Regierung, Wirtschaft und Bankenwelt hauptsächlich verursacht.

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass sich viele bereits ordentlich gesundgestoßen oder ein gutes Finanzpolster zu Lasten anderer zugelegt haben. Bin aber auch davon überzeugt, dass besagtes Finanzpolster nicht bei den Normalbürgern in Griechenland lagert.

Wenn sich unsere Berliner-Spitzen gegen den "Schuldenerlass" aussprechen, bin ich davon überzeugt, dass sich unsere zur Umfallergesellschaft gemauserten Berliner-Spitzen umgehend dafür einsetzen, dass der Schuldenerlass stattfindet. Wir deutschen Steuerzahler werden wieder einmal kräftig zur Kasse gebeten. Unsere Belastungen werden immer höher, unsere Einkommen immer kleiner, immer mehr Bürger rutschen in die Sozialarmut ab. Dafür dürfen wir unsere wachsende Umfaller-Gesellschaft in Berlin in immer höherem Maße unterstützen und bezahlen.
Bei unseren Politikern ist das Bewusstsein über treuhänderische Verantwortung fremden Geldes gegenüber, völlig abhanden gekommen.

Alois Sepp

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