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Unter der Rubrik Politik und Geld kompakt lese ich gerade den Artikel: "Stiftung Warentest im Minus"

Die Gründung der Organisation für Warentests wurde am 9. Oktober 1962 und am 16. September 1964 in einer Regierungserklärung von Bundeskanzler Konrad Adenauer beschlossen.

Zu einem großen Teil wurde die Stiftung Warentest nach ihrer Gründung am 4. Dezember 1964 vom Staat bezuschusst. Erstmals rutscht die Stiftung Warentest dem Zeitungsbericht nach in diesem Jahr in die roten Zahlen. Laut Vorstand Hubert Primus wird von einem Minus von 1,35 Millionen Euro ausgegangen.

Die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat der Stiftung Zusage über 50 Millionen Euro zur Aufstockung des Stiftungskapitals gegeben. Davon sollen laut Internetauskunft 20 Millionen für das Jahr 2010 und weitere 30 Millionen in zwei Schritten bis 2012 ausgezahlt werden. Zuletzt betrug die Zuwendung durch das Ministerium 6 Millionen pro Jahr.

Ich für meinen Teil betrachtet, stelle die Existenz dieser Einrichtung schon etwas in Frage. Ich kann auch nicht verstehen, dass wegen sinkender Zuschüsse das Minus entstehen soll. Soweit ich informiert bin stellt doch diese Stiftung die Warentests nicht kostenlos zur Verfügung, also muss es ja von den jeweiligen Firmen finanzielle Gegenleistungen geben. Den für die Verbraucher nützlichen Effekt halte ich nicht so groß, als dass es einer so massiven staatlichen Unterstützung bedürfte.

Alois Sepp

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