Laut Bericht in der Münchner Abendzeitung von heute wird Gemeinden wie Neuried, Unterhaching oder Ottobrunn spätestens 2026 laut Beschluss vom  Landsratamt in Garmisch-Partenkirchen sprichwörtlich der Wasserhahn zugedreht. Dabei berufen sie sich auf das Wasserhaushaltsgesetz, das besagt, dass Gemeinden ihr Wasser größtenteils aus ortsnahen Quellen beziehen müssen. Betroffen sind jetzt Unterhaching, Neuried, Neubiberg, Hohenbrunn, Ottobrunn, Dachau und Bergkirchen. Innerhalb von fünf Jahren müssen sie nun nachweisen, dass es ihnen nicht möglich ist, das Wasser aus eigenen Quellen zu beziehen, bzw. eine eigene Wasserversorgung aufzubauen.

Wiehert hier nur wieder der bürokratische Amtsschimmel oder steckt nur wieder einmal der "Heilige Finanzius" dahinter, um schnelles Geld für die Gemeinde Garmisch-Partenkirchen herauszuboxen? Hat der Amtsschimmel keine größeren Sorgen, als wieder einmal bestehende gut funktionierende Systeme in Angst und Schrecken zu versetzen?

Alois Sepp


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