Sie wollen globale Flüchtlingshilfe, weniger Terror, mehr Wirtschaftswachstum: Darauf haben sich die G7-Staaten bei ihrem Gipfel in Japan geeinigt. Stark belastet bleibt das Verhältnis zu Moskau. Die Abschlusserklärung der G7-Staaten nach dem Gipfel in Japan enthält wenig Konkretes. Doch bei einem Thema wurden die Staats- und Regierungschefs deutlicher: Sie drohen Russland mit neuen Sanktionen, wenn es sich nicht an einer Lösung des Konflikts in der Ostukraine beteilige.

---  soweit auszugsweise ein heutiger Bericht

Das, was die Gipfelrunde laut Wortbekundungen haben will, kann man nur als Wunschdenken bezeichnen. Sanktionen gegen Russland hin oder her! Ostukraine hin oder her! Vermutlich lacht sich der Zar der Neuzeit, "Wladimir Putin" die Hucke voll. Russland kann seinerseits auch Sanktionen gegen die EU vornehmen, nämlich wirtschaftliche Sanktionen, bezüglich Einfuhr von Waren aus dem EU-Bereich. Es erhebt sich die wirkliche Frage dabei, wen es besser trifft, Russland oder die EU? Die EU, bzw. die Mächtigen des G7-Gipfels haben ihrerseits selbst wirtschaftliche Schwierigkeiten, sonst gäbe es ja seit Jahren nicht das Desaster und Gejammere über sinkende Wirtschaftszahlen, marode Banken, marode Staaten und letztendlich Flüchtlingsströme mit denen die EU vollends überfordert ist. Aus wirtschaftlicher und menschlicher Sicht betrachtet wäre eine Beteiligung Russlands sinnvoller, als eine "Aussperrung und Ausgrenzung". Könnte auch seitens Russlands dem aufdringlichen und uneinsichten Treiben Erdogans ein besserer Druck ausgeübt werden.

Die "Mächtigen", oder sollte man eher sagen, die "Ohnmächtigen", wären trotz aller Unstimmigkeiten gut beraten mit Russland zusammenzuarbeiten. Wir brauchen allesamt keine Fortsetzung des "Kalten Krieges" aus der Vergangenheit. Wir brauchen kein Wettrüsten im Westen und nicht im Osten. Das Wettrüsten würde lediglich wieder Atomsprengköpfe und dergleichen auf den Plan rufen. Das scheinheilige Gejammere über die Bekämpfung von Terror usw., stellen nur leere Worthülsen dar. Nachdem der Gipfel sowieso nichts Konkretes gebracht hat, kann man das Ganze nur als "Show" und scheinheiliges "Getue" bezeichnen. Kann man auch sagen: "Außer Spesen nichts gewesen!" Wobei man die Kosten aller Nebenfaktoren wie Treibstoffe aller Art, Personalkosten, Personalaufwand, Sicherheitsaufwand usw., mit einrechnen muss! Alles bezahlt der Steuerzahler des jeweiligen Landes. Wäre mehr als interessant, was alleine die Kosten für die Anwesenheit unserer Bundesmutti samt Gefolge ausmachen. Damit könnte man sehr viele Sozialaufgaben erfüllen, die allein dem Rotstift in den vergangenen Jahren zum Opfer gefallen sind.
 
Alois Sepp


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