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Immer wieder wird in den Medien davon gesprochen, dass die gesetzliche Rente im Gegensatz zu Norbert Blüms Aussage nicht mehr sicher ist. Der damalige Arbeitsminister hätte mit seiner damaligen Aussage, "Die Rente ist sicher!", mit absoluter Sicherheit recht gehabt, würden nicht immer mehr Artfremde Leistungen aus unseren Rententöpfen genommen. Würden nur die Gelder weggehen, für die auch ein Geldbetrag eingezahlt wurde, so gäbe es keinerlei Probleme.

Die artfremden Entnahmen gingen ja schon unter Konrad Adenauer an, als er damals einen Monsterbetrag für die Bundeswehrausstattung aus unseren Kassen entnommen hat. Würden die jeweiligen Regierungen für das bereits aus der Rentenkasse entnommene Geld wenigstens Zinsen einbezahlen, sähe es auch nicht mehr so düster aus.

Hätten wir Arbeitnehmer unseren Beitrag zur Rentenkasse von jeher schon zwangsweise privat für eine Altersvorsorge-Versicherung einzahlen dürfen, gäbe es heute viele Diskussionen über Rentengerechtigkeit nicht mehr. Jedem stünde gemäß seiner Einlage in dieser Kasse der gerechte Rentenanteil zu. Wer nichts in die Kasse einbezahlt, hat auch hinterher keinen Anspruch darauf, das wäre eine absolut klare Aussage und Tatsache.

Wenn der Staat, also die Regierungen Geld aus den Rentenkassen artfremd entnehmen, so soll der Ausgleich gefälligst durch Steuereinnahmen aufgefangen werden. Es ist traurig genug, dass sich hierfür keinerlei Mehrheiten in den Politikerreihen finden. Es ist traurig genug, dass der Wähler nicht in  wirkungsvollerer Weise die "rote Karte" aus der Tasche holt und unsere meist übersatten Politiker gewaltig abstraft.

Alois Sepp

 


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