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Im Internet, Bereich Wirtschaft, lese ich gerade den Artikel vom Siemens Vorstandschef Peter Löscher, dass er bei der Bilanzvorstellung für das Jahr 2011/2012 einen harten Sparkurs ankündigte. In einem TV-Interview sagte er unter anderem, dass sich das am Ende auf die Arbeitsplätze auswirken wird. Führte auch aus, dass Siemens Gegenwind in der Weltwirtschaft verspüre und es sich im Jahr 2013 fortsetzen würde. "Wir müssen die Ärmel hochkrempeln." In den heutigen Hörfunknachrichten um 8.00 früh wurde ebenfalls darüber berichtet!

Ausgerechnet ein gut bezahlter Vorstandschef redet von "Ärmel hochkrempeln!" Er hat offensichtlich vergessen, dass alle seine Mitarbeiter bereits die Ärmel hochgekrempelt hatten um ihre Arbeitsplätze und zur Sicherung der Vorstandsgehälter und Gewinnmargen beigetragen haben.
Nachdem die Gewinnmargen nach seinen Ausführungen stark eingebrochen waren, muss diese wieder einmal zu Lasten der Mitarbeiter konsolidiert werden. Die Mitarbeiter werden dem Staat wieder in die Gehaltsschiene der Hartz IV-Empfänger überantwortet.
Alles nur dem Zweck der Gewinn- und Gehaltssicherung der Manager-Riege, alles nur wieder zur Beruhigung der Aktionäre von Siemens!


Er führte aus, dass der Konzern bis 2014 wieder die Ergebnismarge von mindestens 12 Prozent erreichen will. Siemens soll schneller und unbürokratischer werden. Ferner sind Käufe und Verkäufe von Geschäftssparten vorgesehen.

Das früher so geschätzte Unternehmen driftet in der Achtung der Mitarbeiter immer tiefer nach unten. Dass das abdriften in den Köpfen der Mitarbeiter auch das Endergebnis beeinflussen wird, auf die Idee kommt Peter Löscher nicht!

Alois Sepp


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