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Unter Nachrichten kompakt der Abendzeitung vom 08.11.2012 wird berichtet, dass sich die Bundesregierung um zahlreiche Lebensversicherer Sorgen macht. Es wird betont, dass bei einer signifikanten Anzahl der Unternehmen die "Risikotragfähigkeit" sinkt.
Aus diesem Grunde will die Regierung den Versicherungen erlauben, kurzfristig weniger Geld an ihren Kunden, das heißt, an uns Versicherte, auszuzahlen. Mit welchem Recht? Mit den Versicherungen haben die Versicherten einen rechtsgültigen Vertrag abgeschlossen, der die Modalitäten klar festschreibt. Die Versicherungsgesellschaften arbeiten allesamt mit unserem Geld und bekommen Zinsen dafür. Ich glaube kaum, dass die Versicherer ihre Vermögenswerte und Vermögensanlagen aus den Krediten bestreiten. Wie könnte es sonst sein, dass eine Versicherung nach der anderen immer größere Paläste hinstellt? Das geschieht doch mit unseren eingezahlten Beiträgen. Beiträge die vertragsmäßig meist sehr viele Jahre laufen.
Mit gleichem Recht könnten wir Versicherungsnehmer auch die Forderung aufstellen, die monatlichen Beiträge zu senken, weil unsere Einkommen stark zurückgegangen sind.
Oder passiert die Liebäugelei zwischen Regierung und Versicherungsunternehmen nur deshalb, weil so mancher Politiker in deren Verwaltungs- und Aufsichtsgremien nebenerwerblich beheimatet ist? Diese ketzerische Frage darf doch erlaubt sein?
Alois Sepp
Lebensversicherer machen Sorgen
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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