Am heutigen Sonntag wollen laut Pressebericht in der Münchner AZ bis zu 30.000 Deutschtürken in Köln für den türkischen Präsidenten demonstrieren. Ist unsere Politik wie auch die Justiz und Verwaltungsbehörde schon ganz blind, so eine Veranstaltung für eine fremde Macht im Ausland zuzulassen? Haben wir nicht schon Terror genug in unserem Land? Wann wird dem türkischen Präsidenten, der immer mehr das Gesicht eines "Diktators" zeigt, endlich einmal die gewaltige Stirn geboten?
Eigenartig, dass es wieder einmal und ausgerechnet in Köln stattfindet! Wie stehen die vielen Türkischstämmigen überhaupt zu unserem Rechtsstaat, wenn sie im "Gastland Deutschland" für Politik und Missstände in ihrem Heimatland auf die Straße gehen? Wenn ihnen die Probleme im Heimatland so sehr am Herzen liegen, warum sind sie noch hier? Diese Frage beschäftig viele in Deutschland. Es zwingt sie doch keiner hierbleiben zu müssen! Bezeichnend ist auch, dass sich Erdogan darüber beklagt, dass ihm per Live-Übertragung auf einer Großleinwand untersagt wurde, zu seinen Anhängern zu sprechen. Wahlpropaganda für ihn soll er gefälligst in seinem eigenen Land ausüben.
Unsere Verwaltungsstuben sind doch sonst hinter jedem Euro her, den sie einem Verursacher abnehmen können. -wird ganz deutlich, wenn man nur eine Kleinigkeit schriftlich bestätigt braucht-
Solchen Demos wäre sofort auf demokratische Weise Einhalt geboten, wenn man den/die Veranstalter adäquat zur Kasse bitten würde. Alleine schon die Tatsache, dass die Kölner Polizei auf 2.700 Mann aufgestockt hat und mit diversen Fahrzeugen aufmarschiert ist. Es ist nicht Sache des Steuerzahlers, für solche Kosten aufzukommen, noch dazu für ein fremdes Land.
Alois Sepp
Nachsatz aus eigener Erfahrung:
Benötigt man einen Streifenwagen der Polizei, wird häufig gesagt: "Es dauert aber eine Weile, weil wir derzeit kein Fahrzeug zur Verfügung haben!" Selbstverständlich ändert sich die Präsenz und das Eintreffen, wenn es sich um schwere Delikte oder Unfällen mit Personenschaden handelt. Wird bei Bagatellschäden oder einfach nur polizeiliche Unterstützung benötigt, so kann es problemlos eine halbe Stunde und länger dauern. -Leider haben sich viele Fälle in dieser Zeit von selbst oder anderweitig gelöst-
Es wird bei Informationsveranstaltungen bei und durch die Polizei selbst immer wieder bekundet, dass man sich an die Polizei wenden kann und soll. "Wir kommen lieber einmal zu viel, als zu wenig", wird gesagt. Was nutzt es aber, wenn die Polizei mangels Personalkosten immer weiter ausgedünnt wird, wenn mangels Geld nicht die notwendige Ausrüstung zur Verfügung steht, unsere Polizei gar nicht zur Verfügung steht, weil sie für so idiotische Einsätze bei Demonstrationen zweckentfremdet wird?
Die vollmundigen Beteuerungen der Bundes- wie auch Landespolitiker nach einer Bluttat, dass jetzt alles getan wird um die Polizei zu verstärken, dass notwendiges Geld zur Verfügung gestellt wird, (MP. Horst Seehofer) kann man nicht mehr ganz glauben.
Aufmarsch für Erdogan
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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