Der Bau des neuen Hauptstadtflughafens BER scheint kaum voranzukommen. Wichtige Genehmigungen sind überfällig. Immer wieder werden Stimmen laut, die eine Eröffnung im Jahr 2017 nicht mehr für möglich halten. Die Berliner Morgenpost sprach darüber mit Flughafenchef Karsten Mühlenfeld.
 
Bin gespannt, wieviele Flughafenchefs wir in Berlin noch verbraten werden, bis dieses jämmerliche Werk der Technik im 21. Jahrhundert überhaupt mal in Betrieb genommen wird. Es ist meines Erachtens der Witz des Jahrhunderts, wenn jetzt der Flughafenchef Karsten Mühlenfeld nicht vorhandene, wichtige Genehmigungen als weitere Begründung für Verzögerungen dafür angibt.
 
Für Genehmigungen aller Art sind doch unsere Beamten in allerlei Behörden- und Amtsstuben zuständig, oder nicht? Da schiebt vermutlich einer den schwarzen Peter der Verantwortlichkeit auf den anderen, nur damit man im Falle eines Falles nichts falsch machen kann, keiner hinterher mit dem Finger auf einen zeigen kann. Demzufolge wird das mächtige Bauwerk vermutlich auch in weiteren 10 Jahren nicht in Betrieb sein. Der BER wird als schändlichste und unfähigste Hinterlassenschaft der Technik samt Behörden-Dschungel in das Buch der Rekorde eingehen. Diese Hinterlassenschaft, genannt: "BER", zeigt in seinem Werden und Entstehen, genau so viel Ergebnisse und Fortschritte, wie sämtliche Handlungen unserer GroKo-Mannschaft in Berlin.
 
Alois Sepp


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