Es ist ja leider bekannt, dass auf dem größten "Volksfest der Welt" auf vielen Ebenen überhöhte Preise verlangt werden. Dass sich so manche Firma  mit "Genehmigung von oben" Zusatzgeld ergattern will, ist in der heutigen Gewinnmacherei nicht mehr verwunderlich. Dass die Stadt München im Hinblick auf die "Terrorgefahr" hier die Unkosten für die Sicherheit ebenfalls wieder reinholen will, ist auch wieder verständlich.
 
Doch darf man nicht vergessen, dass durch die gesamten Sicherheitsmaßnahmen eine Menge an Besuchern ausbleibt. Am eindringlichsten verzeichnen es die Bedienungen in allen Bierzelten, sowie auch die Aussteller. Die Stadt München als oberster Veranstalter des Oktoberfestes, verzeichnet hier sicherlich als "Einziger" keinerlei Finanzeinbußen, da die Festzelt-, Fahrgeschäft- und Standlbetreiber ihre volle Standgebühr entrichten müssen. Heuer wird sicherlich das Geschrei der Bierzelt-Barone nach der Wiesn enorm groß sein, das Damoklesschwert des "Verlustgeschäftes" übergroß dargestellt werden.
 
Nachsatz: Einen großen Vorteil hat heuer die Wiesn samt ihres Zaunes. Man kann ohne Platzprobleme in die Zelte gehen und in aller Ruhe essen und trinken! Darüber hinaus fühlte ich mich als Wiesenbesucher trotz vorhandenem Zaun um das Gelände nicht eingesperrt. Im Hinblick auf die gemachten Erfahrungen in Deutschland und München allgemein mit der Terrorgefahr, vermittelt der Zaun und die verstärkte Kontrolle an den Eingängen schon etwas mehr an Sicherheit.
 
Alois Sepp

 


Teilen, Hinweis der Redaktion, Kommentieren und Bewerten in den sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Keine Kommentare