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Ich lese gerade den Beitrag in der AZ vom Donnerstag, den 29.11.2012 mit der Überschrift: "Strom aus Herbstlaub". Im Untertitel heißt es: "Die Blättermassen von Münchens Bäumen werden zur Hälfte in Energie umgewandelt. Die andere Hälfte verrottet zu Kompost -um damit im nächsten Jahr die Gärten zu düngen"

Ein löblicher Schritt der in München gegangen wird. Zurzeit beobachte ich wirklich die orangefarbenen Räumungstrupps der Stadt, die die Unmassen von Laub auf Straßen, Wegen und Plätzen entsorgen.
Im Bericht wird geschrieben, dass der Kompost im nächsten Jahr die Gärten düngt.
Es wird berichtet, dass in dem diesem September eröffneten Erdenwerk in Freimann Blumenerde entsteht und an den Münchner Wertstoffhöfen verkauft wird.

Na dann warten wir mal ab, wie die jetzige Qualität der so genannten Blumenerde aussieht. Leider habe ich von der bisherig verkauften Erde und dem augenscheinlichen Aussehen keine gute Meinung davon, zumal der Kaufpreis für einen Sack sehr stolz war.
Unter Qualitätserde verstehe ich etwas anderes, als den groben Mist, den ich aus den Säcken holen konnte. Jede andere, gekaufte Erde hat ein besseres Aussehen, als das der Stadt München. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nur mein alleiniger Eindruck ist, sondern auch von vielen Gartenbesitzern. Zumindest haben wir in unserem "Kompost" eine wesentlich dunklere und bessere Qualität vorgefunden. Sollte eigentlich von Fachleuten erzeugten Materialien auch erwartet werden können!
Mal sehen und abwarten, ob es durch das neu errichtete Erdenwerk anders erzeugt wird als bisher?

Alois Sepp


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