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Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter verweigerte die Annahme einer Petition bezüglich des Verbotes von Pferdekutschen auf der Wiesn. Er sagte die Unterschriftenannahme aber offiziell ab.

Maier bemängelt in ihrer Petition, die Pferde müssten stundenlang bei jeder Wetterlage ausharren, seien mit schrillen Glöckchen behangen und würden im größten Tumult zur Ruhe gezwungen. "Mittlerweile müssen sie sogar aus Metall gefertigte Maulkörbe tragen, damit die betrunkenen Teilnehmer ihnen keine ungeeigneten Fressalien zuführen oder, wie von einem Kutscher 2015 in der Süddeutschen Zeitung berichtet, ihnen nicht ein Betrunkener die Nüstern zuhält", schreibt sie in ihrem Gesuch.

Kurz nach dem Start von Maiers Initiative gründeten sich Gegenpetitionen, die sich für den Erhalt der Brauereipferde einsetzen und ebenfalls über die Seite change.org abrufbar sind. Diese fanden bislang allerdings nur knapp 3.000 beziehungsweise gut 400 Unterstützer.

Schon einmal hatte Maier eine ähnliche Petition initiiert, in der sie in Berlins Innenstadt ein Pferdekutschenverbot durchsetzen wollte. Sie sammelte mehr als 77.000 Unterschriften - und hatte Erfolg: Das Verbot ist Teil der Koalitionsvereinbarung des Berliner Senats.
--- so kann man heute in den AZ-Nachrichten lesen ---

Bravo Herr Reiter! Tierschutz in allen Ehren und auch richtig, Frau Maier. Man muss aber auch gefälligst die Kirche schön langsam im Dorf lassen. Mit diesen Petitionen kann man geteilter Meinung sein, mit der angeblichen Unterschriften-Anzahl aber auch. (dies kann man jederzeit in der Menge so steuern, dass sich die angeblichen "Befürworter" so aufsummieren) Frau Maier, Sie müssen viel Zeit haben, wenn Sie sich mit so unwichtigen Dingen beschäftigen können, wenn Sie sich sogar in Berlin rumtreiben können!
Es gäbe in ganz Deutschland so viele Misslichkeiten, die die Menschen betreffen! Offensichtlich sind Ihnen die wirklichen Sorgen und Nöte der Menschen egal. Wir dürfen zu 100 Prozent sicher sein, dass es den angeblich so geschundenen "Brauerei-Pferden" das ganze Jahr über, wie auch während der Wiesnzeit wesentlich besser geht, als vielen geschundenen Menschen in unserem Lande. Wenn Sie den "Maulkorb" der Pferde so störend empfinden, wie wollen Sie denn die Pferde gegen die "menschliche Dummheit" sonst schützen? Ich befürchte, dass Ihre Aussagen schon sehr aufgebauscht sind, Sie sich wie viele andere auch, nur selbst zu wichtig nehmen.
 
Alois Sepp


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