Verspürt unsere Mundesmutti durch den Stimmengewinn der CDU bei der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein jetzt eine Art "Aufwind" ihrer Truppe?

Frau Merkel hat in Celle, wenige Tage vor der Niedersachsenwahl noch großartige Töne von sich gegeben und hat zu mehr "Zusammenhalt" in der Gesellschaft aufgerufen. Ihr ist plötzlich wieder das Thema "Erbschaftssteuer" für Firmen eingefallen. Da tönt sie immer so rum, dass es nicht sein kann, dass wegen der Erbschaftssteuer in den Firmen Arbeitsplätze gefährdet seien. Wie lange regiert sie denn schon als Kanzlerin? Hatte sie und ihre Truppe noch immer zu wenig Zeitraum gehabt, dieses Dillema anzugehen? Plötzlich vor anstehenden Wahlen fällt es ihr wieder ein, dass man hier mit leeren Phrasen punkten könnte.

Etwas an Punkten hat die CDU ja in Schleswig-Holstein zugewonnen. Mächtig ist es jedenfalls nicht in meinen Augen. Da braucht unsere Bundesmutti nicht besonders stolz darauf sein. Ihr persönlicher Verdienst ist es sicherlich nicht, sondern eher dem Jungspund, Daniel Günther, der jetzt den Ministerpräsidenten in SH stellt.

 

Alois Sepp

Wie schon am Vormittag im Bundestag bekräftigte sie die Notwendigkeit einer Erbschaftsteuerreform. Traditionsreiche Familienunternehmen müssten die Möglichkeit haben, ihr Unternehmen zu übergeben, sagte Merkel. „Deshalb darf es nicht sein, dass wegen des Vererbens eines Unternehmens, bei dem Arbeitsplätze gesichert werden sollen, durch die Erbschaftsteuer manche in Schwierigkeiten geraten.“
Wenige Tage vor den Kommunalwahlen in Niedersachsen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Celle zu mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft aufgerufen.

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